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Vorzeitige Ejakulation – Erster und doch kein Sieger

Die vorzeitige Ejakulation ist die am häufigsten auftretende sexuelle Funktionsstörung bei Männern. Studien zufolge leidet heute jeder fünfte Mann oder 20 Prozent aller Männer zwischen 17 und 70 Jahren an der Ejaculatio praecox, wie der vorzeitige Samenerguss in der Fachsprache genannt wird. Dieser Artikel befasst sich mit der Definition, den Ursachen und möglichen Therapieformen dieser sexuellen Funktionsstörung.

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Wann spricht man von vorzeitiger Ejakulation?

Wieder mal als Erster über die Ziellinie gegangen und doch keinen Preis erhalten? Das Problem der vorzeitigen Ejakulation ist nicht nur für den Mann ein Riesenproblem, es kann auch eine Beziehung auf die harte Probe stellen. Doch, was bedeutet eigentlich zu früh? Die Medizin hat die Merkmale dieser sexuellen Funktionsstörung klar definiert:

  • Die Ejakulation findet immer oder überwiegend vor oder innerhalb der ersten 60 Sekunden nach dem Einführen des Penis in die Vagina statt. Mediziner sprechen hier von einer verkürzten intravaginalen Ejakulationslatenzzeit (IELT).
  • Der Mann ist bei einer vaginalen Penetration nicht in der Lage, die Ejakulation hinauszuzögern.
  • Die vorzeitige Ejakulation hat persönliche negative Folgen wie die Vermeidung sexueller Intimität, Ärger, Frustration oder Leidensdruck.

Bei der gravierensten Form des vorzeitigen Samergusses findet die Ejakulation bereits vor dem Einführen des Penis in die Vagina statt. In diesem Fall spricht die Medizin von „Ejaculatio ante portas“.

Rein technisch gesehen wird der vorzeitige Samenerguss zu den Ejakulationsstörungen gezählt, obwohl sich verschiedene Sexualmedizinier und -forscher dagegen sträuben. Schließlich ist die Ejakulation nicht gestört, sie findet einfach nur zu früh statt. In der neueren Literatur wird die vorzeitige Ejakulation daher den Orgasmusstörungen zugeordnet, was auch im Einklang mit der Klassifizierung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt.

Die Medizin unterscheidet zwischen der lebenslang bestehenden vorzeitigen Ejakulation, die angeboren ist, und der erworbenen vorzeitigen Ejakulation, die sich erst im Laufe des aktiven Sexuallebens eingestellt hat. 

Was sind die Ursachen einem vorzeitige Samenerguss?

Der Orgasmus ist ein Prozess, an dem verschiedenste Bereiche unseres Gehirns, Rückenmarks und des peripheren Nervengewebes beteiligt sind. In seltenen Fällen können Urologen einen organischen Auslöser für den vorzeitigen Samenerguss finden. Dies kann beispielsweise eine Entzündung der Harnröhre, eine Veränderung an der Prostata oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein. In aller Regel liegen aber keine rein körperlichen Störungen vor, die eine vorzeitige Ejakulation begünstigen würden. 

Ging man in der Vergangenheit noch davon aus, dass es rein psychische Ursachen sind, die zu einem vorzeitigen Samenerguss führen, so ist man sich heute sicher, dass diese seelischen Ursachen eher zu einem vorzeitigen Samenerguss beitragen aber nicht hauptursächlich sind. Vielmehr wird das Problem mittlerweile mehr von der neurobiologischen Seite her betrachtet. Die Wissenschaftler vermuten, dass ein Ungleichgewicht im Haushalt der Botenstoffe im Gehirn die Sensitivität der Rezeptoren dieser Neurotransmitter beeinflusst. Das wird sowohl damit begründet, dass es eine familiäre Häufung der vorzeitigen Ejakulation gibt als auch damit, dass es Medikamente zur Regulierung der Neurotransmitter gibt, die bei Behandlungsversuchen gute Erfolge hinsichtlich der intravaginalen Ejakulationslatenzzeit gezeigt haben.

Welche Therapieformen gibt es?

Es gibt einige Dinge, die der Mann entweder alleine oder mit seiner Partnerin oder seinem Partner versuchen kann, um seine sexuelle Funktionsstörung in den Griff zu bekommen:

  • So schnell wie möglich auf in die zweite Runde. Schafft es der Mann, kurz nach seinem Orgasmus wieder einsatzfähig zu sein, dauert es beim zweiten Mal in der Regel deutlich länger, erneut zum Orgasmus zu kommen. Sollte dem Partner oder der Partnerin diese Unterbrechung nicht schmecken, kann sich der Mann vor dem Geschlechtsverkehr selbst befriedigen, um so beim eigentlichen Akt den Orgasmus hinauszuzögern. 
  • Übungen zur Kontrolle des Samenergusses: Im Internet gibt es jede Menge Seiten, auf denen diese Übungen ausführlich erklärt werden. Zwar darf man sich von all den Versprechungen, die da gemacht werden, nicht blenden lassen, aber einen Versuch ist es allemal Wert.
  • Cremes und Sprays: Salben und Sprays, welche die Empfindlichkeit der Eichel beeinflussen sollen, findet man in jedem Sex-Shop. Außerdem gibt es Kondome, deren Innenseite mit einer solchen Creme beschichtet sind.

Wenn das alles keinen Erfolg hat, macht es Sinn, das Gespräch mit einem Arzt zu suchen, der sich auf Sexualstörungen spezialisiert hat. Je nach Ursache, stehen dem Mediziner dann verschiedene Therapieformen zur Verfügung.

Betäubende Medikamente

Diese Präparate enthalten die Wirkstoffe Lidocain und Prilocain, wobei es sich um lokale Betäubungsmittel handelt. Ähnlich wie die Cremes und Sprays aus dem Sex-Shop setzen auch sie die Empfindlichkeit der Eichel herab. Allerdings setzt die Anwendung dieser Präparate entweder die Verwendung eines Kondoms voraus, oder man muss überschüssige Creme vor dem Geschlechtsverkehr gründlich abwaschen, da sich die betäubende Wirkung ansonsten auch auf die Vagina überträgt.

Gute Ergebnisse haben Männer mit der Verwendung von EMLA-Creme gemacht, die es rezeptfrei in jeder Apotheke gibt und die normalerweise zur Betäubung der Haut vor kleinen Eingriffen genutzt wird. Dazu haben sie die Creme rund 20 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr auf die Eichel aufgetragen und dadurch den IELT-Wert von durchschnittlich unter 90 Sekunden um das sechs bis achtfache verlängert.

Wechselwirkungen ausnutzen

Eine ganze Reihe von Medikamenten ist dafür bekannt,  die Zeitspanne zu verlängern, bevor Mann kommt. Vor allem Antidepressiva, die auf Basis von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern funktionieren, verzeichneten tolle Erfolge. Allerdings können Präparate wie Zoloft, Fluctin oder Anafranil auch schwere Nebenwirkungen auslösen, zu denen auch Libidoverlust oder die erektile Dysfunktion zählen und dann hat man eher mit Zitronen gehandelt.

Moderne PDE-5-Hemmer wie Cialis, Levitra oder Viagra, die zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt werden, sind nicht zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses gedacht. Trotzdem berichten einige Männer, dass sie nach Einnahme dieser Medikamente in der Lage waren, länger Sex zu haben als üblich. 

Neues Spray gegen den vorzeitigen Samenerguss

Mit Priligy steht seit 2009 ein in Deutschland rezeptpflichtiges Spray zur Verfügung, das auf den Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Dapoxetin als Wirkstoff setzt. Das Präparat muss eine bis drei Stunden vor der sexuellen Betätigung eingenommen werden. Die Halbwertzeit des Wirkstoffs beträgt nur rund 90 Minuten, so dass nach maximal 24 Stunden nichts mehr davon im Körper zu finden ist. Daher kann man das Medikament täglich anwenden und auch mit Cialis, Levitra oder Viagra kombinieren.

Das psychotherapeutische Gespräch

Begleitend zu allen medikamentösen Versuchen ist es sinnvoll, das Gespräch mit einem Therapeuten zu suchen, um die psychischen Folgen des vorzeitigen Samenergusses abzufangen oder vielleicht sogar der Ursache auf den Grund zu gehen. Dabei ist es unbedingt sinnvoll, auch den Partner oder die Partnerin in die Therapie miteinzubeziehen, da diese oft genau so unter der Situation leiden wie der eigentlich Betroffene.