Privater & diskreter Service
Fachmännisch und kompetent
Original-Medikamente
Aus lizensierten Apotheken
Transparenter Preis
Inkl. Rezept, Medikament & Lieferung
Schnelle Lieferung
Diskrete Verpackung und Rechnung

Verlust der Libido - Ursachen und Behandlung

Ähnliches Foto

 

Wenn die Lust auf Sex verschwindet, bedeutet das nicht nur, dass im Bett tote Hose herrscht. Der Libidoverlust kann sich auch auf die emotionale und psychische Gesundheit von Menschen auswirken, von den negativen Folgen für die Partnerschaft einmal ganz abgesehen. Hier klären wir auf, welche Gründe zum Verlust der Libido führen kann, mit welchen Hausmitteln man seinem Sexualleben wieder auf die Sprünge helfen kann und welche Möglichkeiten ein Arzt hat, bestimmte Ursachen des Libidoverlusts zu beseitigen.

 

Verlust der Libido - Wenn die Lust auf Sex verschwindet

Inhaltsübersicht

  • Wie definiert sich der Verlust der Libido?
  • Welche Ursachen stecken dahinter und welche Erkrankungen kommen als Ursache infrage?
  • In welchen Fällen sollte man einen Arzt um Rat bitten?
  • Was kann der Arzt unternehmen?
  • Das können Sie selbst tun, um Ihrer Libido wieder auf die Sprünge zu helfen
     
Was versteht man unter dem Verlust der Libido?

Die Libido ist im Grunde genommen unsere sexuelle Energie, die eng an unseren Sexualtrieb gekoppelt ist. Gesteuert von unseren Sexualhormonen - Testosteron bei Männern und Östrogen bei Frauen - sorgt die Libido für unser sexuelles Verlangen und ist zu großen Teilen für unser sexuelles Verhalten verantwortlich.

Von einem Verlust der Libido spricht man in der Medizin, wenn der Mensch keine Lust mehr auf Sex hat und kein sexuelles Verlangen mehr verspürt. Davon sind sowohl Männer als auch Frauen jeder Altersgruppe betroffen. Bei Frauen ist der Libidoverlust die mit Abstand am häufigsten genannte sexuelle Funktionsstörung. Rund 30% der Frauen zwischen 18 und 59 Jahren sind von der sexuellen Unlust betroffen. Bei Männern liegt die Zahl - je nach Altersgruppe - zwischen 14% und 17%. Häufiger genannt wird nur der vorzeitige Samenerguss, wenn man nach sexuellen Funktionsstörungen fragt.

Ein Libidoverlust kann ganz plötzlich und spontan auftreten oder sich mit der Zeit entwickeln. Die Ursachen können sowohl organischer als auch psychosozialer Natur sein.

Welche Ursachen kann ein Verlust der Libido haben?

Die Ursachen eines Libidoverlusts können sowohl körperlich als auch seelisch sein. Die seelischen Ursachen können Stress oder Beziehungsprobleme sein und auch berufliche oder familiäre Probleme sind der Libido nicht unbedingt dienlich.

Neben den "weichen" Faktoren der stressbedingten sexuellen Unlust gibt es aber auch Erkrankungen, welche die Lust auf körperliche Liebe töten. Dies sind unter anderem:

  • Neurologische Störungen
    Multiple Sklerose, Schlaganfälle oder andere neurologische Leiden können sich in entscheidendem Maße auf die Libido auswirken.
  • Erektile Dysfunktion
    Wer permanent mit der Standfestigkeit seines Penis zu kämpfen hat, verspürt wenig Lust auf Sex. Daraus können sich im weiteren Verlauf auch seelische Probleme aufgrund eines verminderten Selbstwertgefühls entwickeln.
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
    Ein schwaches oder krankes Herz und verengte Gefäße wirken sich nicht nur auf die Erektion des Mannes, sondern auch auf die Libido aus.
  • Niereninsuffizienz
    Der Verlust der Libido ist ein häufig auftretendes Symptom einer Nierenschwäche.
  • Depression
    Depressionen gehen oft mit einem Verlust der Libido einher. Außerdem wirken sich die eingesetzten Medikamente oft negativ auf die sexuelle Lust aus.
  • Drogenkonsum
    Dauerhafter Drogenkonsum - darunter fällt auch Alkohol und Tabak - kann einen Verlust oder zumindest eine Einschränkung der Libido zur Folge haben. 
     
Darüber hinaus gibt es noch geschlechtsspezifische Ursachen.

Bei Frauen tritt ein Verlust der Libido oft in den ersten Wochen und Monaten nach einer Geburt auf. Dafür sind vor allem die seelische und körperliche Überforderung verantwortlich, der sich eine Mutter gegenübergestellt sieht. Desweiteren ist der Hormonhaushalt noch durcheinander.

Verursacht der Sex Schmerzen, blockieren Frauen oft mental und entwickeln eine innere Ablehnung gegen die körperliche Liebe. 

In den Wechseljahren kommt es zu einer verminderten Produktion von Östrogen, was in vielen Fällen mit einem deutlichen Rückgang der sexuellen Lust verbunden ist.

Gerade bei älteren Männern kann eine Funktionsstörung der Hoden Grund für den Verlust der Libido sein, was eine verminderte oder komplett eingestellte Produktion von Testosteron zur Folge hat. Eine weitere Ursache können Erektionsstörungen sein.

Wann sollte man den Arzt um Hilfe bitten?

Kritisch wird es immer dann, wenn Betroffene oder aber die Beziehung unter der Situation leiden. Das tritt vor allem dann auf, wenn die Libido bei zwei Partnern extrem unterschiedlich ausgeprägt ist. In solchen Fällen ist Frust vorprogrammiert. Kommt es nur hin und wieder mal zu einer kurzfristigen sexuellen Unlust, ist das absolut kein Grund zur Aufregung. Tritt der Libidoverlust nur in ganz bestimmten Situationen auf, muss man noch lange nicht zum Arzt rennen.

Wenn die Situation aber über einen längeren Zeitraum besteht und sich auf den psychischen Zustand des Betroffenen auswirkt, dann ist ein Gang zum Arzt ratsam, wobei man zunächst einmal den Hausarzt aufsuchen sollte. Bei Bedarf kann dieser dann an einen Facharzt überweisen. 

Was kann der Arzt für mich tun?

Als erstes wird der Arzt versuchen, in einem persönlichen Gespräch die Ursache für den Libidoverlust herauszufinden. Außerdem können urologische Untersuchungen nötig sein, um körperliche Beschwerden auszumachen. Ein Laborbericht gibt Auskunft über den Hormonspiegel im Blut.

Die eigentliche Therapie richtet sich nach dem Einzelfall und dem Schweregrad. Liegt die Ursache beispielsweise in einer erektilen Dysfunktion begraben, kann der Arzt Medikamente wie Viagra  oder Cialis verschreiben. Der in Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil beipielweise sorgt für eine Gefäßerweiterung im Penis und für eine verlangsamte Produktion eines Botenstoffes, der für den Abbau der Gefäßerweiterung verantwortlich ist. Viagra hat - wie auch Cialis - bereits Millionen Männern mit der erektilen Dysfunktion geholfen und damit den Grund für den Verlust der Libido beseitigt. Eines muss aber ganz deutlich gesagt werden: Weder Viagra noch Cialis sind Aphrodisiaka, welche sexuelle Lust verursachen. Vielmehr handelt es sich um Medikamente, die den spontanen Sex ermöglichen, wenn eine sexuelle Stimulierung stattfindet.

Liegt eine rein seelische Ursache vor, kann eine Psychotherapie sinnvoll sein, in die dann auch der jeweilige Partner mit einbezogen werden sollte, so es denn einen gibt. Im gemeinsamen Gespräch können eventuelle Ängste abgebaut oder an einer Stärkung des Selbstwertgefühls gearbeitet werden. 

Was kann ich selber tun, um meine Libido zu steigern?

Man kann versuchen, der eigenen Libido ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Vor allem verschiedenen Nahrungsmitteln sagt man nach, dass sie eine anregende Wirkung auf unseren Sexualtrieb haben. So gelten Vanille und Zimt als die klassischen Aphrodisiaka, aber auch Ingwer oder Kurkuma sollen ihre Wirkung nicht verfehlen.  Wissenschaftliche Beweise gibt es dafür allerdings nicht.

Oft ist aber die reine Gewohnheit, die zum Lust-Killer wird. In diesem Fall hilft es oft schon, Routinen zu durchbrechen und einfach neue Dinge auszuprobieren. Das kann von Sexspielzeug über Rollenspiele bis hin zum Sex an ungewöhnlichen Orten reichen. Grenzen setzt da nur die eigene Fantasie.