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Trichomoniasis – Ursachen, Symptome und Therapieformen

Die Trichomoniasis ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die von sogenannten Trichomonaden verursacht werden. Die einzelligen Parasiten verursachen eine Entzündung der Geschlechtsorgane und Harnwege, die mit Ausfluss, unangenehmen Gerüchen und Schmerzen einhergehen kann. Unter den Symptomen leiden vor allem Frauen, obwohl es oft Männer sind, welche die Erreger weitergeben, ohne es überhaupt zu wissen. Dieser Artikel befasst sich mit den Ursachen sowie Symptomen der Trichomoniasis und beschreibt mögliche Therapieformen. 

Trichomoniasis – der Angriff der Geißeltierchen

Trichomoniasis ist eine Geschlechtskrankheit, die man in Deutschland nur noch selten antrifft. Doch in Zeiten ungebremster Reiselust und -möglichkeiten macht es durchaus Sinn, zu wissen, wie eine Infektion mit Trichomonas vaginalis aussieht, wie der Erreger der Trichomoniasis genannt wird. Immerhin handelt es sich dabei um die weltweit am häufigsten auftretende sexuell übertragbare Krankheit. Bis zu 70 Prozent aller Menschen, die in Kontakt mit den einzelligen Geißeltierchen kommen, zeigen innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen erste Symptome.

Was sind Trichomonaden?

Die Erreger der Trichomoniasis sind die Trichomonas vaginalis, eine Spezies der Trichomonaden. Sie zählen zu den sogenannten Geißeltierchen, bei denen es sich um Einzeller handelt, welche über peitschenartige Auswüchse verfügen, die sogenannten Geißeln. Diese Geißeln dienen dem Erreger zur Fortbewegung. Er braucht also kein anderes Transportmittel. Der perfekte Lebensraum für Trichomonaden ist feucht, warm und hat einen neutralen bis mäßig sauren pH-Wert. Aufgrund der Bedingungen innerhalb der Scheide kann der Erreger lange Zeit überleben, während er außerhalb des Körpers an der trockenen Luft schnell sterben.

Wie werden Trichomonaden übertragen?

Bei der Trichomoniasis handelt es sich um eine sexuell übertragbare Krankheit. Das bedeutet, dass die Erreger bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr über die Scheidenflüssigkeit oder das Sperma übertragen wird. Allerdings kommt es in Deutschland nur noch selten zu Infizierungen und betroffene Frauen, die hierzulande einen Arzt aufsuchen, haben sich oft bei Urlaubsbekanntschaften im Ausland infiziert. Eine Übertragung ist ausgeschlossen, wenn beim Sex ein Kondom verwendet wird.

Starker Geruch und unangenehmes Brennen

Zwar betrifft die Krankheit sowohl Männer als auch Frauen, aber es sind vor allem die Damen, die leiden, während es die Herren sind, welche die Erreger – meistens unwissend – weitergeben. Eine Trichomoniasis kann Beschwerden verursachen, muss es aber nicht. Bleibt die Krankheit unentdeckt und daher unbehandelt, kann sich der Verlauf über etliche Jahre hinziehen. 

Bei Frauen können sich fünf bis 28 Tage nach der Ansteckung erste Symptome einer Vaginalentzündung bemerkbar machen. Dabei treten bei einer Trichomoniasis vor allem ein unangenehmer, schaumiger und meistens transparenter Ausfluss auf, der stark nach verdorbenem Fisch riecht. Gleichzeitig kann es zu Rötungen und Schwellungen der Scheide kommen. In besonders schweren Fällen treten rote Flecken an den Vaginalwänden auf.  Erreichen die Trichomonaden auch die Harnröhre, kann es zu Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr kommen.

Männer hingegen haben selten Probleme. Unter Umständen tritt ein leichtes Brennen beim Wasserlassen und bei der Ejakulation auf. In schweren Fällen kommt es zu eine Ausfluss aus der Harnröhre, den viele Männer allerdings ignorieren und nicht zum Arzt gehen. So geben sie im Fall von ungeschütztem Geschlechtsverkehr den Erreger weiter, ohne etwas davon zu wissen. 

Ist eine Trichomoniasis wirklich gefährlich?

Eine Infektion mit Trichomonaden greift die Schleimhäute der Genitalien an. Das öffnet natürlich auch allen anderen Bakterien Tür und Tor, was zu einer weiteren Infektion mit noch mehr Ausfluss führen kann. Zudem haben Frauen, die sich mit einer Trichomoniasis angesteckt haben, ein höheres Risiko, sich beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem HIV-Infizierten mit dem HI-Virus anzustecken. Gleichzeitig steigt die Gefahr, das Virus an weitere Geschlechtspartner weiterzugeben.

Für das ungeborene Kind einer Schwangerschaft kann eine Trichomoniasis stressig sein. Oft führt die Infektion zum Einsatz von frühzeitigen Wehen und einer Frühgeburt. Außerdem besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich das Kind während der Geburt selbst ansteckt.

Mit Antibiotika gezielt gegen Trichomonaden

Antibiotika zum Einnehmen sind erste Wahl, wenn es um die Bekämpfung der Trichomonaden und der Heilung der Trichomoniasis geht. Eine Therapie, die sich in Form von Gels oder Cremes nur auf die Vagina beschränkt, ist nicht ausreichend. Oft wird das Präparat Metronidazol verschrieben, das bei den meisten Betroffenen schnell anschlägt und effektiv wirkt. Dennoch ist es wichtig, mit Kontrolluntersuchungen den Therapieerfolg abzusichern.

Mindestens genauso wichtig ist die Behandlung des Partners. Zwar wird der in den seltensten Fällen über Symptome klagen, weil er sie nicht verspürt, dennoch trägt er den Erreger in sich. Ohne eine Behandlung des Mannes würde sich der sogenannte Ping-Pong-Effekt einstellen, bei dem der Mann die Frau immer wieder von neuem anstecken würde.

Wie kann man eine Trichomoniasis verhüten?

Da es sich bei der Trichomoniasis um eine sexuell übertragbare Krankheit handelt, ist ein Kondom der einzige und damit beste sowie sicherste Schutz vor einer Infektion. Sicherer ist nur, gar keinen Sex zu haben – und das ist auf lange Sicht ja auch keine Lösung.