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Raucherentwöhnung – Aufhören is machbar!

Raucherentwöhnung – für viele Raucher das Ziel ihrer Träume. Millionen Menschen versuchen jedes Jahr, sich das Rauchen abzugewöhnen, doch viele scheitern. Die Sucht nach dem Nervengift Nikotin zahlt zu den stärksten Abhängigkeiten auf der Welt. Und doch ist es nicht unmöglich, mit dem Rauchen aufzuhören. Neue Medikamente wie Zyban können Rauchern dabei helfen, dem blauen Dunst für immer abzuschwören.

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Millionen von Menschen wollen aufhören

Die Zeiten, in denen ein sexy Marlboro-Mann auf seinem Pferd durch das Bild des Fernsehers reitet und genüsslich seinen Zigarettenqualm in Richtung Kamera bläst, sind lange vorbei. Rauchen gilt nicht mehr als cool, zumindest unter Jugendlichen. Rauchten im Jahr 2001 noch 28% der Teenager zwischen zwölf und 17 Jahren, waren es im Jahr 2016 nur noch 7,4%, die regelmäßig zum Glimmstengel griffen. Rückläufig ist auch die Zahl der Raucher unter den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren, die sich zwischen 2008 und 2016 fast halbiert hat. 

Doch all die guten Nachrichten können den Blick auf eine andere Zahl nicht verstellen: Insgesamt sind immer noch 24 Millionen Deutsche oder knapp ein Drittel der Bevölkerung abhängig von Nikotin und anderen Giften, die in einer Zigarette stecken. Mit Genuss hat das nur noch in den wenigsten Fällen zu tun. Experten schätzen, dass mehr als die Hälfte aller Raucher es sich zum Ziel gesetzt hat, die Sucht hinter sich zu lassen, aber nur die Wenigsten schaffen es für immer. Warum aber ist es so schwer, sich vom Nikotin loszusagen? Warum werden so viele Menschen rückfällig, oft nach Jahren der Abstinenz? Und können moderne Medikamente zur Raucherentwöhnung wie Zyban wirklich helfen, auf Dauer standhaft zu bleiben?

Nikotin – ein Nervengift, das es in sich hat

Ein internationales Forscherteam hat sich im Jahr 2011 mit der Frage beschäftigt, bei welcher Droge die Wahrscheinlichkeit, abhängig zu werden, am größten ist. Dazu untersuchten die Wissenschaftler unter der Führung von Bridget Grant die Daten einer amerkanischen Bevölkerungsstudie und konzentrierten sich auf die Substanzen Alkohol, Nikotin, Cannabis und Kokain. Dabei fanden sie heraus, dass unterschiedliche Stoffe auch ganz unterschiedliche Suchtpotentiale in sich bergen. 

Das mit Abstand höchste Suchtpotential hat der Studie zufolge Nikotin. Von allen befragten Personen, die irgendwann in ihrem Leben eine ganze Zigarette konsumiert haben, wurden 68% zu abhängigen Gewohnheitsrauchern. Das bedeutet, dass zwei von drei Menschen, die in Kontakt mit Nikotin kommen, davon abhängig werden.

Auf Platz zwei landete der Alkohol. 23% aller Menschen, die Alkohol probiert haben, entwickeln eine Abhängigkeit. Die beiden illegalen Substanzen Kokain und Cannabis teilen sich die beiden letzten Plätze: 21% der Menschen, die zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben Kokain genommen haben, wurden abhängig, bei Cannabis sind es gerade mal neun Prozent. 

Anders ausgedrückt: 68 von 100 Menschen, die je in ihrem Leben zu einer Zigarette gegriffen haben, werden abhängig. Neun von 100 Menschen, die je in ihrem Leben einen Joint geraucht haben, werden abhängig. Und doch sind Zigaretten weiterhin legal käuflich und dürfen ungeniert in der Öffentlichkeit konsumiert werden. Das verstehe, wer will!

Wie wirkt Nikotin?

Die Wirkung von Nikotin hat sowohl einen stimulierenden als auch einen beruhigenden Effekt auf den menschlichen Körper beziehungsweise das Gehirn. Bei der Verbrennung des Tabaks werden rund 30% des enthaltenen Nikotins freigesetzt. Durch das Inhalieren des Rauches gelangen 95% dessen in die Lunge, wobei ein Viertel davon bereits nach sieben bis acht Sekunden im Gehirn ankommt, wo es spezielle Rezeptoren kitzelt und eine ganze Reihe körperlicher Reaktionen auslöst. So beginnt das Herz schneller zu schlagen, was den Blutdruck in die Höhe treibt. Gleichzeitig nimmt der Hautwiderstand ab und die Temperatur der Haut sinkt beträchtlich. Daher frieren Raucher im Allgemeinen schneller als Nichtraucher.

Das wahre Feuerwerk an Wohlfühl-Reizen spielt sich allerdings im Kopf ab. Zumindest kurzfristig verspüren Raucher nach dem Genuss einer Zigarette eine erhöhte Leistungsfähigkeit und stellen eine Verbesserung der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung fest, während Müdigkeit, Stress, Nervosität, Angst oder Hunger unterdrückt werden. Gleichzeitig erhöht Nikotin den Spiegel des Glückshormons Dopamin signifikant, was den Tabak für Süchtige erst so interessant macht. Nimmt der Körper noch mehr Nikotin auf, kehren sich die Effekte um und es kommt zu Blockaden körperlicher Prozesse, was auf den Raucher beruhigend wirkt. Lebensgefährlich wird es, wenn dem Körper mehr als 1 Milligramm Nikotin pro Kilogramm Körpergewicht zugeführt wird, was nur über das Rauchen ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Raucherentwöhnung – was sind die Vorteile?

Das Rauchen aufzugeben kommt mit einer ganzen Reihe von Vorteilen, gesundheitlich wie finanziell. Schauen wir uns einmal an, was im Körper passiert, wenn ein Raucher entscheidet, dem Rauchen abzuschwören.

  • Nach 20 Minuten sinkt der Blutdruck auf Normalniveau, Hände und Füße erwärmen sich wieder.
  • Nach 8 Stunden ist der Kohlenmonoxidgehalt im Blut wieder auf Normalniveau.
  • Nach 24 Stunden hat sich das Herzinfarktrisiko verringert.
  • Nach zwei Wochen bis drei Monaten hat sich die Lungenkapazität um 30% verbessert.
  • Nach einem bis neun Monaten lässt der Husten nach, man ist leistungsfähiger und weniger kurzatmig.
  • Nach einem Jahr ist das Risko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße nur noch halb so groß wie bei Rauchern.
  • Nach fünf bis 15 Jahren ist das Schlaganfallrisiko auf das eines Nichtrauchers gesunken.
  • 15 Jahre nach Aufgabe des Rauchens sieht man sich denselben Risiken ausgesetzt wie ein Mensch, der nie in seinem Leben geraucht hat.

Wie wirken Medikamente wie Zyban?

Medikamente zur Raucherentwöhnung können Rauchern dabei helfen, die Sucht zu überwinden. In Deutschland zugelassen ist unter anderem das Präparat Zyban, was auf den Wirkstoff Bupropion setzt. Der Wirkstoff wurde ursprünglich zur Behandlung von Depressionen entwickelt, wurde aber unter dem Namen Zyban auch zur Raucherentwöhnung zugelassen, da es Entzugserscheinungen deutlich lindern kann. Die Behandlung beginnt dabei bereits vor dem eigentlichen Rauchstopp. Die erste Tablette wird zwei Wochen vor dem Tag genommen, an dem man mit dem Rauchen aufhören möchte. Danach wird die Behandlung sieben Wochen lang fortgesetzt.

Nach aktuellem Stand der Forschung handelt es sich bei Zyban um das wirksamste Mittel zur Raucherentwöhnung auf dem Markt. Zahlen belegen, dass 22 von 100 Personen (also 22%) keine Probleme hatten, nach der Einnahme von Zyban das Rauchen dauerhaft aufzugeben. Andere Wirkstoffe wie Vareniclin (Champix) schaffen es gerade mal auf eine Erfolgsquote von mageren sechs Prozent.

Fazit

Es lohnt sich immer, mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht nur verbessert man die eigene Gesundheit und verlängert das eigene Leben, man spart überdies noch Unmengen an Geld. Wer es aus eigenem Willen nicht schafft, dem blauen Dunst Lebewohl zu sagen, dem sei zur Raucherentwöhnung Zyban ans Herz gelegt.