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Nebenhodenentzündung kann zu Unfruchtbarkeit führen

Nebenhodenentzündung bei Männern

 

Mit einer Nebenhodenentündung (Epididymitis) ist nicht zu spaßen. Wird diese schmerzhafte Entzündung der Nebenhoden verschleppt, kann dies im schlimmsten Fall zur Unfruchbarkeit oder Errektionsstörungenn führen. Letzteres kann man zumeist mit Viagra oder andere Potenzmittel. Zu den häufigsten Ursachen jedoch zählen Entzündungsprozesse im Bereich der Prostata oder der Harnwege, welche die Nebenhoden in Mitleidenschaft ziehen. In diesem Artikel geht es um die Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten einer Nebenhodenentzündung.

Wie kommt es zu einer Nebenhodenentzündung?

Die Bezeichnung Nebenhoden ist eigentlich irreführend, da der Epididymis, wie die Mediziner den Nebenhoden nennen, gar nicht neben den Hoden liegt, sondern vielmehr obendrauf sitzt. Während die Hoden die Produktion von Samenzellen übernehmen, dienen die Nebenhoden der Lagerung, Reifung und Speicherung dieser Samenzellen. Es handelt sich um ein eigenständiges Organ, das hauptsächlich aus einem stark gewundenen Nebenhodengang besteht, der zwischen vier und sechs Meter lang, aber auf eine Länge von nicht mehr als sechs Zentimeter zusammengeknäuelt ist. Es sind die Nebenhoden, die beim Orgasmus während des Geschlechtsverkehrs die kleinen Lebensspender ins Rennen schicken.

Ohne die Nebenhoden wäre das männliche Sperma ziemlich wertlos, da die einzelnen Spermien sich nicht selbstständig fortbewegen könnten. Dazu bedarf es des intensiven Kontakts mit der Wand des Nebenhodens und den Substanzen, die diese absonderd. Erst dies verhilft den Spermien zu ihrer Motilität, also der Fähigkeit, sich aktiv fortzubewegen. Mit der Befruchtungsfähigkeit des Spermas haben die Nebenhoden allerdings nichts zu tun. Die wird erst mit der sogenannten Kapazitation im weiblichen Genitaltrakt erreicht, also dem Endstadium der Spermienreifung.

Dicke Eier bedeuten nichts Gutes

Eine Nebenhodenentzündung kommt mit den gleichen Begleiterscheinungen wie eine Hodenentzündung oder Orchitis. In der Regel beginnt es mit einer plötzlich einsetzenden schmerzhaften Schwellung des Hodensacks, die man teilweise ertasten kann. Mediziner sprechen in diesem Fall von einem "Akuten Skrotum". Die Haut des Hodensacks ist dabei gerötet und übermäßig warm und weist damit die klassischen Merkmale einer Entzündung auf. Die Schmerzen müssen sich nicht auf den Bereich des Hodensacks beschränken, sondern können bis in die Leiste und den Bauchraum ausstrahlen. Oft geht eine Nebenhodenentzündung mit hohem Fieber bis zu 40 Grad Celsius, Übelkeit und Erbrechen einher.

Handelt es sich um eine chronische Entzündung der Nebenhoden, muss der Verlauf nicht schmerzhaft sein. In diesen Fällen lässt sich lediglich die für diese Krankheit typische Schwellung am Nebenhoden ertasten. Wurde die Nebenhodenentzündung durch eine Infektion mit Chlamydien verursacht, kann sie sogar ganz ohne Symptome verlaufen.

Ist Hodenentzündung ansteckend?

Während es meistens Viren sind, die eine Hodenentzündung verursachen, sind es bei der Nebenhodenentzündung Bakterien. In den allermeisten Fällen sind es bakterielle Entzündungsprozesse im Bereich der Harnleiter oder der Prostata, die einer Nebenhodenentzündung zugrunde liegen. Die Bakterien nutzen den Samenleiter, um sich auf den Weg zu den Nebenhoden zu machen. In diesem Fall spricht die Medizin dann von einer aszendierenden, also aufsteigenden Infektion.

Bei erwachsenen Männern über 35 Jahre sind es hauptsächlich Escherichia coli, Enterokokken, Klebsiellen oder auch Pseudomonas aeruginosa sowie Staphylokokken, welche die Nebenhodenentzündung verursachen. Diese befinden sich vor allem im Darm. Eine Streuung von Bakterien über die Blutbahn wird seltener beobachtet, kann im Fall von Pneumokokken und Meningokokken aber möglich sein. 

Betroffen sind vor allem Männer, bei denen der Harnabfluss aus der Blase gestört ist und bei denen sich die Harnblase nicht vollständig entleert, die unter Fehlbildungen des Harnsystems leiden oder die dauerhaft auf einen Blasenkatheder angewiesen sind. Bei Kindern sind es hauptsächlich Fehlbildungen der Harnwege, welche es den Bakterien ermöglichen, die Nebenhoden zu erreichen. 

In einigen Fällen kann auch eine Verdrehung der Hoden, eine sogenannte Hodentorsion, zu einer Epididymitis führen. In aller Regel sind die Nebenhoden allerdings nicht isoliert betroffen, sondern haben sich als Folge einer Infektion in den benachbarten Regionen entzündet.

Behandlung einer Nebenhodenentzündung

Die eigentliche Entzündung kann bis zu zehn Tage bestehen bleiben. Die Behandlung einer Nebenhodenentzündung ist somit ein relativ langwieriger Prozess, der im Wesentlichen aus Bettruhe, Schmerzmitteln und unter Umständen der Gabe von Antibiotika besteht. Dabei sollte der Hoden mit Umschlägen gekühlt werden, während er so hoch wie möglich gelagert wird. 

Leidet der Patient unter starken Schmerzen, gibt es die Möglichkeit, über den Samenstrang ein lokales Betäubungsmittel zu verabreichen. Durch die verlängerte Bettruhe besteht ein erhöhtes Thromboserisiko, was unter Umständen den Einsatz von Blutverdünnern wie Heparin notwendig macht, um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern. 

Unfruchtbar durch verschleppte Nebenhodenentzündung

Wer häufig unter Nebenhodenentzündungen leidet oder so eine Entzündung unbewusst verschleppt hat, kann unter Narbenbildungen und Verengungen im Nebenhoden oder dem Samenleiter leiden, was im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit führen kann, da der Transport der Samenzellen behindert oder gar unterbrochen ist. Die Medizin spricht dann von einer sogenannten Verschluss-Azoospermie.

Tritt die Nebenhodenentzündung immer wieder auf, ist oft nur noch eine chirurgische Durchtrennung des Samenleiters, also eine klassische Vasektomie, der Weisheit letzter Schluss. Ebenso kann eine Entfernung der Nebenhoden erforderlich sein. Im allerschlimmsten Fall muss bei einer stark fortgeschrittenen Entzündung sogar der gesamte Hoden entnommen werden.

Fazit

Mit einer Nebenhodenentzündung ist also wirklich nicht zu spaßen. Nicht nur kann sie zu schmerzhaften Prozessen führen, deren Heilung langwierig ist, sie kann sich außerdem auf benachbarte Organe ausweiten und sogar zur Unfruchtbarkeit oder zum Verlust eines oder beider Hoden führen. Wer bei sich eine Schwellung im Bereich des Hodensacks feststellt, sollte sich daher schleunigst in ärztliche Behandlung begeben, um eine eventuelle Nebenhodenentzündung so früh wie möglich zu behandeln. 

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