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Erektionsstörungen und deren Therapiemöglichkeiten

 

Rund ein Fünftel aller deutschen Männer leiden unter Erektionsstörungen und die Betroffenen werden immer jünger. Die sexuellen Funktionsstörungen reichen vom vorzeitigen Samenerguss bis hin zur erektilen Dysfunktion. Die Behandlung kommt ganz auf die Ursache der Störung an. In diesem Abschnitt zeigen wir auf, was zu einer erektilen Dysfunktion führen kann und wie die verschiedenen Behandlungsformen aussehen.

 

 

Was sind Erektionsstörungen?

Erektionsstörungen, auch erektile Dysfunktion genannt, sind eine Form der sexuellen Funktionsstörungen und beschreiben die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder sie lange genug zu halten, um befriedigenden Sex zu haben. An der erektilen Dysfunktion leiden vor allem Männer jenseits der 50.

Eine weitaus häufigere sexuelle Funktionsstörung ist allerdings der vorzeitige Samenerguss, bei der die Ejakulation zu früh einsetzt. Teilweise kommt es bereits sofort nach dem Einführen des Penis in die Vagina zum Samenerguss, ohne dass dieser mit einem lustvollen Orgasmus verbunden wäre. Die vorzeitige Ejakulation stellt die am häufgsten auftretende Form der sexuellen Funktionsstörungen bei Männern da. 

Der Volksmund bezeichnet Erektionsstörungen immer noch gerne als Impotenz, wobei es sich dabei eher um einen Sammelbegriff für unterschiedliche Leiden handelt (Impotentia generandi = Zeugungsunfähigkeit, Impotentia coeundi = Erektionsstörungen). In der Medizin wird der Begiff heute daher nicht mehr verwendet. 

Was sind die Ursachen einer Erektionsstörung?

Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion können körperlicher oder seelischer Natur sein. In manchen Fällen sind es bestimmte Medikamente, die sich negativ auf die Fähigkeit auswirken können, eine Erektion zu bekommen oder sie über einen längeren Zeitraum halten zu können.

Durchblutungsstörungen

Bei den körperlichen Ursachen sind es vor allem und mit weitem Abstand Durchblutungsstörungen, die den Männern zu schaffen machen. Das liegt an Ablagerungen in den Blutgefäßen, die sich mit zunehmendem Alter bilden und die Arteriosklerose genannt wird.  Aber auch Bluthochdruck, Diabetis und sogar Fettstoffwechselerkrankungen sind dafür bekannt, den Männern hinsichtlich der Erektion einen Strich durch die Rechnung zu machen. Dabei hat vor allem der Lebenswandel einen entscheidenen Einfluss. Wer viel raucht, gerne Alkohol trinkt, übermäßig viel isst und sich zum Ausgleich kaum bewegt, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Potenzstörung signifikant. 

Eine erektile Dysfunktion ist oft ein ernst zu nehmender Hinweis auf eine mögliche schwere Herzerkrankung oder Erkankung der Gefäße. Schon aus diesem Grund sollte man sich mit Potenzstörungen an einen Arzt wenden.

Verletzungen oder Erkrankungen der Nerven

Unsere Nervenbahnen sind die Trassen, die unser Körper zur Übertragung von Reizsignalen verwendet. Sind diese Nervenbahnen beschädigt oder erkrankt, kommt es zu verminderter Reizübertragung. Die Ursachen für eine Beschädigung der Nervenbahnen sind vielfältig. So kann eine verrutschte Bandscheibe derart ungünstig auf das Rückenmark drücken, dass eine reibungslose Kommunikation zwischen Penis und Gehirn nicht mehr stattfinden kann. Auch bei Operationen im Beckenraum oder durch Bestrahlungen können Nervenenden und Nervenbahnen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Testosteronmangel

Mit zunehmendem Alter sinkt auch der Tesosteronspiegel im Blut des Mannes. Allerdings ist dieses Sexualhormon entscheidend an der Fähigkeit beteiligt, eine Erektion zu bekommen und diese über einen akzeptablen Zeitraum halten zu können. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein zu niedriger Testosteronspiegel zwangsläufig zu einer Erektiosstörung führen muss. Dennoch ist es sinnvoll, bei der Ermittlung der Ursachen einer erektilen Dysfunktion auch einen Mangel des Sexualhormons in Betracht zu ziehen.

Alkohol- und Nikotinmissbrauch

Vor den Gefahren von Nikotin und dem übermäßigen Genuss von Alkohol werden wir von verschiedensten Stellen gewarnt. In diesen Chor stimmen auch die Urologen mit ein, denn sie wissen, dass sich Nikotin und Alkohol nachteilig auf die Fähigkeit auswirken, eine Erektion zu bekommen, da sowohl Nikotin als auch Alkohol Einfluss auf die Durchblutung im Körper nehmen. Während Nikotin die Arterien verengt, was zu einem verminderten Blutfluss in den Penis führt, erweitert Alkohol die Venen, was zu einem verstärkten Abfluss des Blutes aus den Schwellkörpern führt. Beides wirkt sich extrem kontraproduktiv auf eine Erektion aus. 

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Oft sind es vom Arzt verschriebene Medikamente, die für einen schlaffen Penis sorgen. Antidepressiva, Muskelrelaxantien (die eine kurzfristige Entspannung der Skelettmuskulatur bewirken) oder Appetitzügler zählen zu den Top-Verursachern einer erektilen Dysfunktion. Die gute Nachricht: Oft reicht die Umstellung auf ein anderes Präparat, um wieder die volle Erektionfähigkeit zu erhalten.

Zeitdruck, Stress, Versagensängste

Wer ständig unter Strom steht, wer mit sich selbst und der Welt unzufrieden ist oder wer Angst hat, im Bett zu versagen, der wird unter Umständen Schwierigkeiten haben, eine Erektion zu bekommen. Rein psychische Auslöser für eine erektile Dysfunktion findet man häufig unter jüngeren Männern, während sich mit zunehmendem Alter die seelischen und körperlichen Ursachen oft vermischen. Kommt es beispielweise aufgrund einer Durchblutungsstörung zu einer Erektionsstörung, gesellt sich beim nächsten Mal gleich noch die Versagensangst hinzu, was es dem Mann doppelt schwer macht.

Wie werden Erektionsstörungen behandelt?

Im besten Fall werden immer die Ursachen für eine erektile Dysfunktion behandelt. Die Behandlungsform hängt dabei in erster Linie von der Ursache der Störung ab. Derzeit stehen drei Wege zur Verfügung:

  • medikamentös
  • operativ
  • psychotherapeutisch

Medikamentös

Bei der medikamentösen Therapie, bei der also Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt werden, stehen in Deutschland diverse so genannte PDE-5-Hemmer zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Medikamente, deren Wirkstoff den Abbau eines Botenstoffs im Blut unterdrückt, der für die Erweiterung der Blutgefäße im Penis verantwortlich ist. Neben den Markenpräparaten Cialis (Tadalfil), Levitra (Vardenafil), Viagra (Sildenafil) und Spedra (Avanafil) gibt es zahlreiche Generika auf dem Markt. Eine Ausnahme bildet lediglich Spedra, dessen Wirkstoff noch Patentschutz genießt.

Operativ

Dürfen aus bestimmten Gründen keine PDE-5-Hemmer eingenommen werden – beispielsweise weil eine Unverträglichkeit mit anderen, lebenswichtigen Medikamenten vorliegt – kann ein operativer Eingriff beziehungsweise eine mechanische Manipulation Abhilfe schaffen. 

Bei der so genannten Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, kurz SKAT, spritzt sich der Mann mit einer dünnen Nadel ein Medikament direkt in den Schwellkörper. Dadurch wird der Blutfluss in den Penis verstärkt und es kommt nach etwa 15 Minuten zu einer Erektion.

Bei der Vakuumtherapie wird ein Kolben aus Kunststoff auf den Penis gesetzt, in dem mit Hilfe einer kleinen Pumpe ein Unterdruck erzielt wird. Dadurch fließt mehr Blut in den Penis, wodurch eine Erektion entsteht. Um ein zu schnelles Abfließen des Blutes zu verhindern, kommt ein Gummiring zum Einsatz, der eng an der Peniswurzel anliegt.

In schweren Fällen helfen nur noch Implantate aus Silikon, die direkt in die Schwellkörper eingesetzt werden. Dabei gibt es verschiedene Modelle. Die meisten sind befüllbar. Dazu setzen Ärzte im Unterbauch einen kleinen Behälter ein, der eine Kochsalzlösung enthält. Im Hodensack wird eine kleine Pumpe eingesetzt, die auf Knopfdruck die Kochsalzlösung aus dem Reservoir in das Implantat pumpt. Andere Modelle sind permanent hart, lassen sich allerdings bequem biegen.

Die Implantationsmethode kann nicht rückgängig gemacht werden. Mann sollte sich also gut überlegen, ob diese Form der Behandlung von Erektionsstörungen infrage kommt.

Psychotherapie

Ist die Ursache für die Erektionsstörung seelischer Natur, kommt eine Psychotherapie in Betracht. Gemeinsam mit einem Therapeuten werden Ängste abgebaut oder Strategien für die Stressbewältigung erlernt. Liegen die Ursachen für die erektile Dysfunktion eher in der Partnerschaft, macht es Sinn, auch den Partner in das Gespräch mit einzubeziehen. Die Psychotherapie wird oft durch die Gabe von PDE-5-Hemmern wie Cialis oder Viagra unterstützt.