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Übergewicht und Fettleibigkeit – die neuen Volkskrankheiten der Deutschen

Übergewicht beziehungsweise Fettleibigkeit sind die neuen Volkskrankheiten in Deutschland. Einer Studie des Robert-Koch-Instituts zufolge sind zwei Drittel aller Männer und die Hälfte aller Frauen übergewichtig, während rund ein Viertel aller Erwachsenen fettleibig oder adipös ist. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Unterschiede zwischen Übergewicht und Adipositas und versuchen, zu ermitteln, was die Gründe für das kontinuierlich steigende Gewicht der Deutschen sind.

Nie war die Menschheit fetter als heute

67% aller Männer und 53% aller Frauen in Deutschland sind übergewichtig, während 25% aller Erwachsenen bereits die Grenze zur Fettleibigkeit überschritten haben. Die Zahlen sind keine vorsichtige Schätzung, sondern das Ergebnis solider wissenschaftlicher Arbeit der Experten des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2017. Demzufolge war die deutsche Bevölkerung nie dicker und nie war das nationale Gesundheitssystem daduch so sehr belastet wie heute. Zum Vergleich: Im Jahr 1975 waren mehr als doppelt so viele Menschen krankhaft untergewichtig als fettleibig. Das Verhältnis hat sich mittlerweile umgekehrt und es leben deutlich mehr Über- als Untergewichtige. Doch wann gilt ein Mensch als übergewichtig, wann als adipös und wann als krankhaft untergewichtig?

Zu dick? Zu dünn? Das ist klar definiert.

Ob ein Mensch zu dick oder zu dünn ist, sieht man, dafür braucht man keine Formeln. Anders sieht das bei der Definition von krankhaftem Untergewicht, Übergewicht oder Fettleibigkeit aus. Hier kommt der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) ins Spiel. Der BMI ist eine Maßzahl, die dazu dient, das Körpergewicht eines Menschen im Verhältnis zu seiner Körpergröße zu bewerten. Entwickelt wurde sie bereits im Jahr 1832 von Adolphe Quetelet, während sie nach dem Ersten Weltkrieg von Ignaz Kaup weiter verfeinert wurde.

Der Definition zufolge gilt ein BMI ab 25 kg/m2 als Übergewicht, während man ab einem BMI von 30 kg/m2 von Fettleibigkeit oder Fettsucht spricht. Von Untergewicht spricht man, wenn der BMI unter 18,5 (bei Frauen) bzw. 19 (bei Männern) fällt.

Wie berechnet man den BMI?

Um den BMI zu errechnen, gibt es eine weltweit einheitliche Formel: Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Ein Beispiel:

Gehen wir von einem Menschen aus, der 1,70 Meter groß ist und 80 Kilogramm wiegt. In diesem Fall rechnet man:

1,70 x 1,70 = 2,89

Nun muss das Gewicht in Kilogramm durch diesen Wert geteilt werden:

80 : 2,89 = 27,7

Aufgerundet bedeutet das, dass der Body-Mass-Index bei 28 liegt.

Eine anderer Weg der Rechnung geht wie folgt, wobei wir dieselben Zahlen zugrunde legen:

80 : 1,70 = 47,06

47,06 : 1,70 = 27,68

Aufgerundet kommt man wieder auf einen BMI von 28.

Übergewicht und Fettleibigkeit – die Ursachen

Zwar können medizinische Ursachen wie eine Schilddrüsenunterfunktion Grund für Übergewicht oder eine Fettleibigkeit sein, doch sind vor allem die heutigen Lebensgewohnheiten Schuld daran, dass die Menschheit in Industrieländern aus allen Nähten platzt. Einer der ausschlaggebenden Faktoren ist dabei die Ernährung. Unsere Nahrung enthält zu viel Fette, zu viel Zucker und besteht oft  zu großen Teilen nur noch aus Fast Food und Fertiggerichten. Dazu gesellt sich eine chronische Unterbewegung der Gesellschaft. Jede noch so kurze Distanz wird mit dem Auto überbrückt und warum sollte man denn bitte drei Stufen steigen, wenn doch ein Fahrstuhl auf einen wartet?

Auch die berufliche Situation trägt in vielen Fällen zur Gewichtszunahme bei. Wer acht Stunden lang im Büro sitzt und sich höchstens zwischen Kaffeemaschine und Schreibtisch hin und her bewegt, der kann das Resultat eher früher als später sehen. Selbst Stress und andere seelische Ursachen können einen Einfluss auf das Gewicht haben, da viele Menschen dazu neigen, aus Frust oder zum Stressabbau zu essen. 

Maßlosigkeit bleibt nicht ohne Folgen

Übergewicht und Fettleibigkeit setzen dem Körper in erheblichem Maße zu und belasten vor allem das Herz-Kreislaufsystem. Der Grund dafür liegt in der größeren Blutmenge, die in einem übergewichtigen Menschen zirkuliert, wodurch das Herz deutlich stärker schlagen muss, um das ganze Blut in Bewegung zu halten. Dadurch wird nicht nur der Herzmuskel über Gebühr beansprucht, gleichzeitig steigt auch der Blutdruck.

Die Fettleibigkeit zieht außerdem die Blutgefäße im ganzen Körper in Mitleidenschaft, da sie die Ablagerungen an den Gefäßwänden begünstigt, die sogenannte Arteriosklerose. Das kann zu weiteren Folgeerkrankungen führen und unter anderem eine erektile Dysfunktion auslösen.

Schlechte Nachricht auch in Hinsicht auf Diabetes. Durch die erhöhte Blutmenge wird mehr Insulin benötigt, was aber von einer normalen Bauchspeicheldrüse nicht produziert werden kann. Darüber hinaus kann der Körper das Hormon nicht mehr richtig verwerten, was in einem Insulinmangel resultiert, wodurch der Blutzucker ansteigt.

Doch damit nicht genug. Ärzte und Therapeuten begrüßen immer mehr Menschen mit chronischen Rückenleiden und Gelenkbeschwerden in ihren Praxen. Auffällig: Kaum einer dieser Patienten hat Normalgewicht oder gilt als zu dünn. Rückenprobleme und Gelenkerkrankungen stehen in direktem Zusammenhang mit Übergewicht, da jedes Kilo extra die Gelenke zusätzlich belastet.

Schon Marius Müller-Westernhagen wusste ein Lied davon zu singen: „Dicke schwitzen wie die Schweine, Dicke haben Atemnot“ heißt es in einer Zeile eines seiner Texte und er hat Recht. Selbst kleinste tägliche Aufgaben wie der Einkauf oder das Befüllen der Waschmaschine wird zur Schwerstaufgabe. In Folge dessen werden Tätigkeiten auf ein Minimum reduziert. Der Teufelskreis hat sich geschlossen.

Fette Menschen sterben früher

Eine aktuelle Studie der Universität Oxford belegt, dass Übergewicht und Fettleibigkeit nicht nur verantwortlich für diverse Krankheiten sind, sondern dass Übergewichtige auch früher sterben. Wer sein Idealgewicht um ein Drittel überschreitet, verkürzt der Studie zufolge seine Lebenserwartung um drei Jahre. Stark fettleibige Menschen riskieren sogar zehn Jahre ihres Lebens. 

Vor allem Diabetes, Leber- und Nierenerkrankungen als Folge der Adipositas sind es, welche die Übergewichtigen dahinraffen. Fette Menschen mit diesen Erkrankungen sterben zwischen 60 und 120 Prozent häufiger als Normalgewichtige mit denselben Erkrankungen. Gefäßerkrankungen bei Dickleibigen erhöhen die Rate um immerhin 40 Prozent. Sogar das Risko, an einem bösartigen Tumor zu erkranken, ist bei übergewichtigen Menschen im Schnitt um zehn Prozen höher als bei Menschen mit einem BMI von 22,5.

Fazit

Übergewicht und Fettleibigkeit sind keine Lapalie, sondern ein ernstzunehmendes gesundheitliches Risiko, welches nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Lebensdauer erheblich einschränkt. Wem seine Gesundheit lieb ist, der sollte seinen Pfunden also den Kampf ansagen und nicht aufgeben, wenn diese mal eine Schlacht gewonnen haben. Wer es trotz einer umgestellten Ernährung und mehr Bewegung nicht schafft, signifikant an Gewicht zu verlieren, für den gibt es in der Apotheke wirksame Schlankheitsmittel, die den Pfunden garantiert Beine machen.