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Die Geschichte der Pharmazie

Hippokates von Kos- Erfinder der Pharmazie

Solange es Menschen gibt, solange gibt es Krankheiten und den Wunsch diese zu behandeln oder zu heilen, sowie Mittel zur Prävention zu finden. Aus den altertümlichen Medizin-Männern und Wunderheilerinnen ist das heutige naturwissenschaftliche Gebiet der Pharmazie entstanden. Wir alle nehmen oft pharmazeutische Hilfe in Anspruch und verlassen uns auf die Dienste unserer Apotheken. Trotzdem wissen die wenigsten über die Entstehung dieses so bedeutenden Teil unseres Gesundheitswesens Bescheid. Wo liegen ihre Anfänge, wie hat sie sich entwickelt und wie sieht die Zukunft der Pharmazie aus?   

Die Anfänge der Pharmazie   

Pharmazie ist eines der ältesten akademischen Lehrfächer, der historische Ausdruck ist “Materia Medica” ,die Lehre der Arzneimittel. Die Schriften der Materia Medica, schreibt verschiedensten Substanzen unterschiedliche Heilwirkungen zu und unterteilt sich in die drei Kategorien des Naturreichs: Pflanzen, Tiere und Mineralien. Ihren Ursprung findet diese Lehre im arabischen und byzantinischen Raum, unter Einflüssen des bewährten Heilkundewissens der Antike. Später verlagerte sich dieses Wissen in die Hände der Mönche und Nonnen in den europäischen Klöstern, die als Arzneihersteller und Ärzte zugleich fungierten. Als im Hochmittelalter die Städte wuchsen und damit auch die Nachfrage nach Heilmitteln stieg, entwickelten sich die ersten eigenständigen Kräuterhandlungen - die Vorläufer unserer heutigen Apotheken.  

Diese damaligen Gewürz- und Kräuterhandlungen, waren noch vom mystischen Charakter der Antike und des Mittelalters geprägt. Den Heilstoffen sowie deren Produzenten und Verkäufern wurden magische Kräfte zugesprochen. Ihr Gewerbe ließ ihnen noch freie Hand und nicht selten kam es zu Missständen in der Produktion und dem Handel, der oft kuriosen Mischungen und eigenartigen Substanzen. Schon in einer im 12. Jahrhundert publizierten Schrift wird vor Medikamentenfälschung gewarnt. Um das Apothekerwesen besser zu regulieren und einen sicheren und fairen Verbrauch zu sichern, brauchte es also gesetzliche Grundlagen.  

Die ersten gesetzlichen Regelungen der Pharmazie  

Der Stauferkaiser Friedrich II, verkündete daher im Jahre 1231 auf dem Hoftag in Italien seine “Konstitutionen", die neben regulatorischen Maßnahmen für das öffentliche Leben auch die ersten gesetzlichen Regelungen für Apotheken und Ärzte enthielten. Diese traten zwar vorerst nur in Sizilien in Kraft, bildeten aber eine wichtige Grundlage für die Regulation des Apothekerwesens. Unter anderem, wurde der Beruf des Arztes von dem des Apothekers getrennt.  

Die ersten Apotheken im deutschsprachigen Raum, finden sich ab dem 13. Jahrhundert in wichtigen Handelsstädten wie Mainz, Köln, Trier, Basel oder Heidelberg. Im 14. Jahrhundert, wurde der “Nürnberger Apthekereid” verfasst, welcher einen moralischen und gefahrlosen Verkauf sichern sollte. Auch der Preis der Arzneimittel wurde gesetzlich festgelegt. Diese Regulationen entwickelten sich so stetig weiter wie das Apothekerwesen selbst. Auch heute basiert diese Tätigkeit auf einer strengen Berufsethik und eigenen Pharmazie Gesetzen, um die Gesundheit und Zufriedenheit aller Verbraucher zu schützen.  

Die ersten Apotheken  

Durch die großen naturwissenschaftlichen Fortschritte des 18. Jahrhunderts, entwickelten sich die ersten Apotheken rapide weiter. Die vielen Hausmittel und altertümlichen Arzneien wurden auf ihre Wirksamkeit überprüft und so wurden schon bald viele Rezepturen aus den Arzneibüchern gestrichen und durch neue, wissenschaftlich erprobte Mittel ersetzt. Unter dem Einfluss von Paracelsius, wurden die ersten chemiatrischen Mittel erprobt und erzeugt. Diese wurden in der sogenannten “Offizin” hergestellt, doch schon bald verlagerte sich die Produktion in Laboratorien. 

Der Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner entdeckte nämlich 1804 Morphin - die erste Pflanzenbase. Diese Entdeckung und der Fund weiterer Alkaloide trieb den Fortschritt der pharmazeutischen Forschung extrem voran. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Herstellungsprozess immer komplizierter und die kleinen Labore und einfachen Geräte in Apotheken reichten nicht mehr aus.  

Die Weiche für die schnelle Produktion fertiger Arzneimittel in großen Mengen war gestellt und der Aufstieg der Pharmaindustrie begann. Obwohl heute fast alle Medikamente in großen Laboren hergestellt werden, fertigen Apotheker und Apothekerinnen immer noch lokal Produkte wie Teemischungen, Salben und Tropfen an. Der Hauptaufgabenbereich des Apothekers liegt aber nun in der fachgerechten Lagerung von Arzneimitteln und der Beratung von Kunden.   

Heutige Medikamentenentwicklung  

Ein Arzneimittel zu produzieren, das möglichst effektiv Krankheiten bekämpft und dabei die Nebenwirkungen so gering wie möglich hält ist ein komplexer, kostenintensiver und langwieriger Prozess. Bis ein neues Medikament zugelassen wird, vergehen im Schnitt 13 Jahre! 

Die Grundlage eines jedes Medikaments ist der Wirkstoff. Ist dieser gefunden, muss die Stelle im Körpergeschehen gefunden werden an welcher der Wirkstoff eingreifen kann – ein sogenanntes Target. Dabei handelt es sich meistens um Enzyme oder Rezeptoren, Moleküle die eine wichtige Rolle im Verlauf der Krankheit spielen. Ist diese ausfindig gemacht, unterläuft das zukünftige Medikament eine unzählige Reihe an Tests, bis eine sichere Einnahme gewährleistet werden kann. Medikamente müssen eine Reihe strenger Bedingungen erfüllen, was den Prozess erschwert. Dennoch wurden mittlerweile Medikamente mit mehr als tausend Wirkstoffen zugelassen und mehrere Millionen Substanzen in Wirkstoffbibliotheken gespeichert.  

Zukunft der Pharmaindustrie  

Die Pharmaindustrie entwickelte sich rasant weiter. Neugewonnenes medizinisches Wissen und moderne Techniken haben dazu beigetragen, dass Krankheiten die vor einem Jahrhundert noch als Todesurteil galten, heute durch Antibiotika in wenigen Tagen geheilt werden können oder durch Impfungen gar nicht erst austreten. Unsere Lebenserwartung ist in den letzten 25 Jahren um 10 Jahre gestiegen 

Die Medizin und die damit verbundene Pharmaforschung ist weit gekommen. Neue, viel umstrittene Verfahren wie Gentechnik und Biotechnologie bieten zwar großes Potenzial, werfen aber auch etliche ethische Fragen auf. Während wir manche Krankheiten nahezu ausgerottet haben und andere bestens behandeln können, stehen wir bei anderen noch am Anfang. Erkrankungen wie Krebs oder Alzheimer werfen der Forschung noch viele Fragen auf. Es besteht aber jeder Grund zum Optimismus: unsere hochmodernen Technologien und auch die stetig steigende Digitalisierung tragen dazu bei, die Zukunft unseres Gesundheitswesens positiv zu beeinflussen. Die Pharmaindustrie ist eine der forschungsintensivsten und investitionsstärksten Branchen Deutschlands, bis zu 30 neue Medikamente kommen jedes Jahr auf den Markt. Diese Entwicklungen sind nicht nur spannend, sondern geben auch Grund zur Hoffnung, Patienten ein besseres Leben zu ermöglich und die Gesundheit aller zu unterstützen und erhalten.   

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