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Viagra vs. Cialis – Welches ist das bessere Potenzmittel?

Viagra vs. Cialis - das bessere Potenzmittel im Test

Viagra oder Cialis – Welches Medikament ist das bessere Potenzmittel zur Behandlung von Potenzstörungen? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, da sich die beiden Präparate in vielerlei Hinsicht ähnlich sind, sich aber in relevanten Punkten deutlich voneinander unterscheiden. In diesem Artikel wollen wir sowohl auf die Gemeinsamkeiten als auch auf die Unterschiede eingehen und versuchen, die Frage zu klären, welches der beiden Präparate sich am besten im Kampf gegen die erektile Dysfunktion schlägt.

Viagra vs Cialis – die Kontrahenten auf einen Blick

  • Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil und Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil sind beides Phosphodiesterase-5 (PDE5)-Hemmer und werden zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt.
  • Die am häufigsten auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen sind bei beiden Präparaten gleich: Rötung und Erwärmung des Gesichts, Nackens oder der Brust, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, grippeartige Symptome wie eine verstopfte Nase, einen wunden Hals oder Niesanfälle, Gedächtnisschwierigkeiten, Durchfall, Dauerton im Ohr. 
    Viagra verursacht wesentlich häufiger Sehstörungen.
  • Der größte Unterschied zwischen Viagra und Cialis ist, dass der Wirkstoff Tadalafil länger im Körper zur Verfügung steht als Sildenafil. Während Viagra nur für rund vier bis sechs Stunden wirkt, können Männer mit Cialis teilweise noch 36 Stunden nach der Einnahme einer Pille Erektionen bekommen.

Worum handelt es sich bei Cialis und Viagra?

Beide Präparate gehören zur Gruppe der sogenannten PDE5-Hemmer. Bei PDE5 handelt es sich um ein bestimmtes Enzym, die Phosphodiesterase5, das in entscheidendem Maße an der Fähigkeit des Mannes beteiligt ist, eine Erektion zu bekommen oder besser gesagt lange genug halten zu können, um befriedigenden Sex zu haben. 

Um wirklich zu verstehen, wie Cialis, Viagra und die anderen PDE5-Hemmer wirken, schauen wir uns zunächst einmal an, was sich im männlichen Körper so alles abspielen muss, damit der Mann eine Erektion bekommt. Ohne jegliche sexuelle Stimulierung – sei es psychisch oder physisch – sorgen Muskeln im Penis dafür, dass die Arterien im Penis leicht abgedrückt werden, damit nicht zu viel Blut hineinfließt und der Mann nicht mit einer Dauererektion herumläuft. Kommt es aber zu einer sexuellen Stimulierung, schüttet der Körper Stickstoffmonoxid aus, das die Muskeln entspannt und einen verstärkten Blutfluss in den Penis zulässt. Gleichzeitig verengen sich die Venen, über die das Blut wieder aus dem Penis abfließt. So wird garantiert, dass der Penis über einen längeren Zeitraum hart bleibt.

Das Stickstoffmonoxid aktiviert außerdem ein Enzym, das zyklische sGuanosin-Monophosphat (cGMP) genannt wird und das eine entscheidende Rolle bei der Fähigkeit spielt, eine Erektion zu bekommen und halten, indem es die Blutmenge reguliert, die in den Penis fließt. Der Gegenspieler von cGMP heißt PDE5. Dieses Enzym besitzt so etwas wie kleine Taschen auf der Oberfläche, in die das Enzym cGMP genau hineinpasst. Hat cGMP erst einmal an PDE5 angedockt, wird es in den Taschen durch einen biochemischen Prozess deaktiviert, worauf sich die Erektion langsam zurückbildet. 

Moderne PDE5-Hemmer sind chemisch gesehen dem Enzym cGMP sehr ähnlich und passen genau wie das Original perfekt in die kleinen Taschen von PDE5. Da diese nun belegt sind, kann das körpereigene cGMP nicht mehr aufgenommen und neutralisiert werden, wodurch es länger im Blut zur Verfügung steht und für längere Erektionen sorgt. 

Eines muss allerdings deutlich gesagt werden: Weder Viagra noch Cialis oder irgendein anderer PDE5-Hemmer ist ein Aphrodisiakum, das eine fehlende Libido behandeln könnte. Ohne eine sexuelle Stimulierung wird sich weder Lust noch eine Erektion einstellen.

Wie werden Viagra und Cialis dosiert?

Cialis

Für die meisten Menschen liegt die empfohlene Dosis zu Beginn bei 10 mg Tadalafil pro Tag. Abhängig von der körperlichen Reaktion und eventuell auftretenden Nebenwirkungen kann die Dosis auf 20 mg pro Tag erhöht oder auf 5 mg reduziert werden. Die Wirkung von Tadalafil beträgt bis zu 36 Stunden. Patienten, die gleichzeitig blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, sollten eine Höchstdosis von 10 mg in 72 Stunden nicht überschreiten. Für die tägliche Einnahme von Tadalafil, unabhängig von sexueller Aktivität, liegt die empfohlene Dosis zwischen 2,5 und 5 mg. Cialis kann entweder vor oder nach dem Essen eingenommen werden, da sich Nahrung nicht auf den Absorptionsprozess des Wirkstoffs im Körper auswirkt.

Viagra

Die für gewöhnlich empfohlene Dosierung liegt zwischen 25 und 100 mg Sildenafil pro Tag, wobei 100 mg gleichzeitig die höchste zulässige Dosierung darstellt. Patienten, die älter als 65 Jahre sind, sollten mit der minimalen Dosierung von 25 mg beginnen.

Viagra sollte eine Stunde vor dem Sex eingenommen werden. Sildenafil ist für seine schnelle Wirkung bekannt, die in der Regel innerhalb von 30 bis 120 Minuten einsetzt (im Schnitt 60 Minuten). Hat man vor der Einnahme fetthaltige Speisen gegessen, kann es sein, dass die Wirkung mit einer Verzögerung von bis zu einer Stunde eintritt. 

Cialis oder Viagra – Was wirkt besser?

Um die Spannung gleich zu Beginn erträglicher zu machen: Beide Präparate sorgen verlässlich für harte Fakten. Im Fall von Viagra darf sich der Mann auf eine Wirkung verlassen, die zwischen vier und sechs Stunden anhält. Cialis hingegen befähigt den Mann, innerhalb von bis zu 36 Stunden so oft Sex zu haben, wie er möchte.

Eine stundenlange Wirkung bedeutet übrigens nicht, dass der Mann mit einer unter Umständen schmerzhaften Dauererektion herumläuft. Es heißt vielmehr, dass er – sexuelle Stimulierung vorausgesetzt – innerhalb der angegebenen Zeit in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen und zu halten. 

Wechselwirkungen – Was verträgt sich nicht mit Cialis und Viagra?

Wenn Cialis und Viagra gemeinsam mit anderen Medikamenten eingenommen werden, kann das zu sogenannten Wechselwirkungen führen. Einige dieser Wechselwirkungen sind so schwerwiegend und gefährlich, dass die gleichzeitige Einnahme dieser Präparate vom Gesetzgeber untersagt wurde. So dürfen Viagra und Cialis beispielsweise nicht mit Medikamenten auf Nitratbasis eingenommen werden, die bei der Behandlung von Angina Pectoris eingesetzt werden. Genauso ist die Kombination von Cialis/Viagra und Riociguat ausgeschlossen, ein Medikament zur Behandlung von pulmonaler Hypertonie.

Bei bestimmten Präparaten muss ein Arzt abwägen, ob der zu erwartende Nutzen größer ist als das Risiko einer Schädigung. Dazu zählen unter anderem Alpha-Blocker und andere blutdrucksenkende Medikamente, Antileptika, bestimmte Antibiotika, aber auch Antidepressiva und Appetitzügler. In jedem Fall sollte man vor der ersten Einnahme von Cialis oder Viagra mit einem Arzt sprechen und sich hinsichtlich der Kombination mit anderen Medikamenten das Okay holen.

Fazit

Tadalafil unterscheidet sich in seiner Struktur erheblich von Sildenafil. Das macht sich vor allem in der signifikant längeren Halbwertszeit deutlich. Außerdem verursacht Cialis messbar weniger Sehstörungen und kommt sogar mit mäßigem Alkoholkonsum klar, so dass einem romantischen Abendessen zu zweit nichts im Wege steht. 

Sildenafil hingegen kann auf seine lange Zeit am Markt und Millionen von Erfolgsfällen verweisen. Manche Menschen geben Viagra den Vorzug, weil der Wirkstoff den Körper relativ schnell wieder verlässt und sich nicht für Tage im System einnistet.

Am Ende muss der Patient entscheiden, welchem Präparat er den Vorzug gibt. Am Preis kann er dies leider nicht festmachen, da beide Medikamente ungefähr dasselbe kosten.