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Viagra – mutiert das blaue Wunder zur Waffe gegen Krebs?

Viagra gegen Krebs

 

Viagra, das mit Abstand bekannteste Potenzmittel, scheint derzeit vom blauen Wunder zur Wunderwaffe zu mutieren. Nicht nur wird der Wirkstoff Sildenafil seit Jahren zur Behandlung von erektiler Dysfunktion und Lungenhochdruck eingesetzt. Jetzt steht der Stoff auch in Verdacht, Krebszellen in den Würgegriff zu nehmen, während er gesunde Zellen in Ruhe lässt. Das jedenfalls glauben amerikanische Wissenschaftler, die ihre Forschungsergebnisse jetzt veröffentlicht haben.

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Der Siegeszug von Sildenafil

Vor 20 Jahren trat Viagra einen Siegeszug an wie kaum ein Medikament zuvor. Als erstes zugelassenes Potenzmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer sorgte es schon vor der Markteinführung im Jahr 1998 für Furore und verbreitet seitdem ausgelassene Stimmung nicht nur in deutschen Betten. Seit 2006 wird der Wirkstoff Sildenafil außerdem in der Therapie der pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) eingesetzt und hilft zu früh geborenen Babies,  bei denen die Lungen noch nicht voll entwickelt sind, beim Atmen.

Jetzt haben Forscher der Virginia Commonwealth University School of Medicine and VCU Massey Cancer Center herausgefunden, dass der Wirkstoff in Kombination mit einem speziellen Chemotherapeutikum (also einem Medikament, das in der Chemotherapie eingesetzt wird) auch bestimmte Tumore schrumpfen lassen kann, während er gleichzeitig das Herz schützt. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit kann man in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" nachlesen.

Erfolgreiches Tag-Team

Das zur Klasse der Anthrazykline zählende Zytostatikum Doxorubicin kommt in der Krebsbehandlung schon seit über 40 Jahren zum Einsatz und gilt als verlässliche Waffe gegen unterschiedlichste Formen von Tumoren. Dazu zählen unter anderem Gebärmutter- und Eierstockkarzinome, bestimmte Leukämiearten, Lungen- und Prostatakarzinome. Doch das aggressive Medikament hat neben all seiner unbestrittenen Wirksamkeit auch Nachteile. Nicht nur kommt es während der Therapie zu Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall und einem dramatischen Abfall der weißen Blutkörperchen. Mediziner glauben zudem, dass der Wirkstoff zu irreversiblen Herzschäden führen kann, die sich teilweise erst bis zu 15 Jahre nach der Chemotherapie zeigen.  Die Forscher aus Virginia konnten jetzt belegen, dass eine Kombination aus Doxorubicin und Sildenafil Tumore schneller und effektiver angreift und verkleinert, während die empfindlichen Zellen des Herzen geschützt werden. Das konnte sowohl in Versuchen im Reagenzglas als auch an lebenden Organismen nachgewiesen werden.  Bei klinischen Versuchen an Krebszellen aus der Prostata fanden die Wissenschafter außerdem heraus, dass das Tag-Team aus Chemotherapeutikum und Potenzmittel ausschließlich bösartige Zellen angreift.

Reaktive Sauerstoffradikale starten das Suizidprogramm

Warum die beiden Wirkstoffe so erfolgreich zusammenarbeiten, erklären die Forscher mit einem Anstieg der Anzahl reaktiver Sauerstoffradikale. Diese Sauerstoffradikale lösen die sogenannte Apoptose aus. Dabei handelt es sich um eine Form des programmierten Zelltods und könnte auch als Suizidprogramm einzelner Zellen bezeichnet werden. Die Apoptose kann entweder von außen angeregt werden (beispielsweise durch Immunzellen) oder durch Prozesse im Innern der Zelle ausgelöst werden. Anders als bei der Nekrose, bei der es sich ebenfalls um eine Form des Zelltods handelt, wird die Apoptose allerdings von der Zelle selbst durchgeführt und ist ein Teil des Zellstoffwechsels. Damit wird gewährleistet, dass lediglich die betroffene  Zelle abstirbt, während das periphere Gewebe verschont bleibt. Die Erkenntnis, dass auch die Zellen des Herzens unter diesen Schutz fallen können, gewannen die Wissenschaftler aus Tierversuchen. Hierzu wurden die Herzen von Mäusen künstlich geschwächt, wodurch eine Mangeldurchblutung des Herzens herbeigeführt wurde. 

Schützt Stickstoffmonoxid das Herz?

Der Wirkstoff Sildenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Er sorgt dafür, dass das Enzym Phosphodiesterase 5 im Blut gehemmt wird, was zu einer besseren Durchblutung der Penisgefäße führt, wodurch es zu einer Erektion kommt. Außerdem wird Stickstoffmonoxid in signifikanten Mengen ausgeschüttet. Die Wissenschaftler der Universität in Virginia gehen davon aus, dass diese Effekte auch am Herzen ansetzen und so für die schützende Wirkung von Sildenafil verantwortlich sind. Jetzt sollen die Forschungsergebnisse aus dem Labor in klinischen Studien auf den Prüfstand und das Team hofft, die Effekte dort reproduzieren zu können.

Mäuse mögen Viagra

Deutsche Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben bereits im Jahr 2011 herausgefinden, dass Sildenafil das Immunsysten von Mäusen stärkt. Sie verabreichten den Wirkstoff Mäusen, die unter schwarzem Hautkrebs litten, einer aggressiven Form des Krebses, der schnell tödlich verläuft. Nach der Gabe von Sildenafil lebten die Mäuse doppelt so lange wie ohne das Potenzmittel. 

Forscher der Universitat in Augusta im US-Bundesstaat Georgia haben beobachtet, dass sich Darmpolypen in Mäusen nach der Gabe von Sildenafil zurückbildeten und konnten dabei eine Erfolgsquote von 50 Prozent verzeichnen. Weitere Untersuchungen sollen jetzt zeigen, ob diese Ergebnisse auch bei Menschen mit Darmkrebs erzielt werden können.

Sildenafil + Spinnengift = Viagra 2.0?

Viagra könnte sich übrigens bald ungewöhnlicher Konkurrenz gegenübergestellt sehen. Forscher in Brasilien haben jetzt die Wirkung des Gifts einer bestimmten Wanderspinne aus der Region genauer unter die Lupe genommen. Immer wieder hatten Männer berichtet, dass ein Biss nicht nur sehr schmerzhaft sei, sondern zudem noch Erektionen auslöse, die für Stunden anhalten würden. Die Wissenschaftler wollen nun herausfinden, ob durch die Kombination des Spinnengifts und Sildenafil die Wirkung des Potenzmittel noch weiter verbessert werden kann. Man darf also gespannt sein auf ein mögliches Viagra 2.0, das dann auch auf die Kraft der Natur setzt.