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Tricare will Kosten für bestimmte Potenzmittel nicht übernehmen

By Dan Kay
27/01/2020
Tricare - Krankenversicherung

 

In den USA hat das Gesundheitsprogramm des US-Verteidigungsministeriums, Tricare, eine neue Richtlinie herausgegeben, welche unter anderem die Generika Viagra und Cialis betreffen. Diese wurde von einem Gremium der Defense Health Agency (DHA) verabschiedet.

Das DHA-Beratungsgremium für Begünstigte, das Ratschläge und Empfehlungen dazu gibt, was die Tricare Krankenversicherung abdecken sollte, stimmte mit 6 zu 2 für eine Richtlinie, nach der Ärzte männlichen Patienten zuerst Viagra verschreiben müssen, bevor sie Cialis oder andere Potenzmittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion verwenden dürfen. Und zudem werden einige Potenzmittel komplett gestrichen.

  • Tricare ist ein Gesundheitsversorgungsprogramm (Krankenversicherung) für aktive und ehemalige Angehörige des amerikanischen Militärs sowie deren Ehegatten/Ehefrauen, Kinder und Hinterbliebene. Wer Anspruch auf diese Krankenversicherung hat, muss die Gesundheitsfürsorge aus Militärkrankenhäusern, -Kliniken und Militärärzten beziehen. Wenn dies nicht möglich ist, kann die Versorgung im Einzelfall durch eine zivile Gesundheitsstelle erfolgen. In Tricare ist geregelt, welche Leitungen und Medikamente bezogen werden dürfen und welche nicht.

Warum muss Viagra zuerst verschrieben werden?

Viagra, generischer Name Sildenafil, ist für die kurzfristige Anwendung geeignet, während Cialis oder Tadalafil als "lang wirkend" angesehen werden und vornehmlich zur Behandlung einer vergrößerten Prostata verwendet werden sollten. In der Diskussion des Beratungsgremiums ging es hauptsächlich darum, nach welchen Kriterien Ärzte das Potenzmittel auswählen, das sie zuerst verschreiben möchten. Bisher wollten Ärzte beide Potenzmittel verschreiben und keines dem anderen vorziehen. Das ist auch ihr gutes Recht. Nun will Tricare die Mediziner dazu zwingen, zuerst Viagra für die kurzfristige Anwendung zu verschreiben, und zwar egal, welche Ursachen vorliegen. Das kommt den Ärzten und Gesundheitsberatern komisch vor.

Die Empfehlung zur Änderung der Leistungsabdeckung der Tricare Krankenversicherung kam vom Department of Defense Pharmacys sowie dem Therapeutics Committee, das letztes Jahr dieser Änderung zugestimmt hatte, nachdem festgestellt worden war, dass Viagra und andere Markenmedikamente, die erektile Dysfunktion behandeln, die gleiche Wirksamkeit aufweisen.

Was passiert, wenn die Richtlinie umgesetzt wird?

Im Falle einer Genehmigung dieser Richtlinie würden auch andere Medikamente und Potenzmittel, die bei erektiler Dysfunktion verschrieben werden, wie Stendra, Staxyn, Levitra bei Tricare in den Status Tier 4 verschoben werden. Das bedeutet, dass sie nicht mehr gezahlt werden und die Krankenversicherung diese Medikamente nicht mehr abdeckt. Immerhin benötigen Männer, die älter als 40 Jahre sind, kein Rezept mehr von ihrem Arzt, um Viagra zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion einzusetzen. Das beinhaltet die neue Richtlinie ebenfalls. Männer unter 40 Jahren sowie Patienten mit einer vergrößerten Prostata benötigen weiterhin ein Rezept ihres Arztes. Die Empfehlung für die Richtlinienänderung geht jetzt an stellvertretenden Direktor des DHA, der diese im Namen des Direktors des DHA überprüft und im Anschluss absegnet.

Zahlt die Krankenversicherung in Deutschland Potenzmittel?

In Deutschland gilt die erektile Dysfunktion sowohl bei Medizinern als auch unter Juristen als anerkannte Krankheit. Was die Kostenübernahme angeht, hängt diese aber davon ab, ob man gesetzlich oder privat krankenversichert ist. Zudem wurden wie in den USA im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 bestimmte Potenzmittel von der Kostenübernahme ausgeschlossen. Unter anderem wurden in der gesetzlichen Krankenkasse alle Potenzmittel aus dem Leistungskatalog genommen, die Symptome der Erektionsstörung behandeln. Damit sind alle PDE5-Hemmer wie Cialis, Levitra, Spedra und auch Viagra gemeint. Ebenso übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Medikamente mit dem  Wirkstoff Yohimbin nicht. Zudem nicht mehr im Leistungskatalog vorhanden sind SKAT, MUSE und das Medikament Vitaros.

Dass die Potenzmittel nicht mehr von der Krankenkasse gezahlt werden, ist eine nicht zu verstehende Entscheidung. Schließlich geht es bei der Behandlung der Potenzprobleme und erektilen Dysfunktion nicht um eine Lebensqualität-Verbesserung, sondern um die Behandlung einer realen Krankheit. Diese kann zudem ernsthafte körperliche sowie psychische Folgen haben, wenn sie unbehandelt bleibt. Aber leider hat das Bundessozialgericht die Streichung der genannten Arzneimittel aus dem Leistungskatalog bestätigt. In der Entscheidung heißt es: „Ab 1. 1. 2004 gesetzlicher Ausschluss – keine Versorgung durch die Krankenkasse – Verfassungsmäßigkeit“.

Klagen von betroffenen Männern sind damit praktisch aussichtslos. Das ist bedauerlich. In anderen europäischen Ländern wie Österreich übernehmen die Krankenkasse die Kosten von Potenzmittel zur Behandlung von erektiler Dysfunktion. Die dortigen Obersten Gerichtshöfe haben das entschieden.

  • Übrigens: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen weiterhin die Kosten für Hilfsmittel, die bei Erektionsstörungen angewendet werden können. Dazu zählen die Vakuum-Erektionshilfe sowie die Erektionsringe. Diese müssen Männer nicht selbst bezahlen, wenn eine erektile Dysfunktion festgestellt wurde. Auch die Psychotherapie bei Potenzstörung bleibt eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Auch werden die Testosteron-Ersatztherapie sowie operative Eingriffe bezahlt. Selbst das Einsetzen eines Schwellkörper-Implantats ist im Leistungskatalog enthalten. Nur eben die Medikamente nicht.

 

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