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Mit Sport gegen Potenzprobleme – Prävention statt Behandlung

Mit Sport gegen Potenzprobleme – Prävention statt Behandlung

 

Sport gegen Potenzprobleme? Auf jeden Fall. Das sagt zumindest die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Nach Ansicht der Experten reichen schon 30 Minuten Krafttraining, Beckenbodentraining und gemäßigtes Laufen am Tag aus, um einer erektilen Dysfunktion vorzubeugen. Doch neben Sport gibt es noch viele andere Dinge, die Mann tun kann, um Potenzproblemen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen.

Sind die Arterien dicht, wird's nichts mit der Erektion

Potenzprobleme können in jedem Alter auftreten. Allerdings sind es vor allem Männer in ihrer zweiten Lebenshälfte, die unter Erektionsschierigkeiten leiden. Grund dafür sind in den meisten Fällen Duchblutungsstörungen, verursacht durch Ablagerungen in den Gefäßen – die berühmt-berüchtigte Arterienverkalkung. Sind die Arterien erst einmal dicht, gelangt nicht mehr genug Blut in die drei Schwellkörper des Penis, um eine Erektion zu bekommen oder diese lange genug halten zu können, um für beide Seiten befriedigenden Sex zu haben. 

Der Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention nach kann regelmäßiger Sport das Risiko von Arterienverkalkung, die in der Fachsprache Arteriosklerose genannt wird, und damit von Potenzproblemen erheblich senken. Schon 30 Minuten am Tag sollen ausreichen, um das Blut wieder munter fließen zu lassen. Vor allem Krafttraining im Bereich der Oberschenkel, Intervalltraining der Beckenboden-Muskulatur und Laufen in gemäßigten Tempo haben sich als besonders hilfreich in der Prävention von Potenzproblemen erwiesen.

Kraftsport und Laufen erhöhen die Durchblutung des Penis

Die Sportmediziner haben auch eine Erklärung für dieses Phänomen parat: Durch die gezielte Belastung der unteren Körperhälfte wird die gesamte Durchblutung des Bereichs signifikant erhöht und damit auch die des Penis – und zwar auf Dauer. Durch die sportliche Betätigung fließt das Blut deutlich schneller und häufiger durch den Kreislauf. Dadurch werden Rückstände im Blut schneller abtransportiert und lagern sich nicht an den Gefäßwänden ab.

Gleichzeitig werden vor allem beim Krafttraining vermehrt Sexualhormone ausgeschüttet. Die Fachärzte gehen davon aus, dass regelmäßiges Stemmen von Gewichten, vor allem im Bereich der Beine und des Gesäßes, Erektionsschwierigkeiten um bis zu 40 Prozent senken kann.

Vorsicht sollte man beim Radfahren walten lassen, wenn man bereits mit einer erektilen Dysfunktion kämpft. Viele Sättel passen nicht perfekt zum Radler, sind zu schmal oder zwingen den Radfahrer in eine ungünstige Sitzposition, bei der unter Umständen Nervenenden im Bereich des Damms zwischen Hodensack und Anus eingeklemmt werden können. Wer bei längeren Strecken auf dem Rad ein Taubheitsgefühl im Penis verspürt oder gar unter Schmerzen leidet, sollte unbedingt die Wahl seines Fahrradsattels überdenken und bei Bedarf einen Fachhändler aufsuchen, der noch etwas von seinem Handwerk versteht.

Gesunder Lebensstil förderlich für die Erektion

Sport sollte allerdings nur eine Maßnahme in der Vorbeugung einer erektilen Dysfunktion sein. Ein insgesamt gesünderer Lebensstil wirkt sich zudem förderlich auf die Erektionsfähigkeit aus. Zwar erntet man von betroffenen Männern für diesen Rat nur ein müdes Lächeln – schließlich er bei fast  jeder Krankheit erteilt – im Falle von Potenzproblemen ist es allerdings sinnvoll, diesen Rat ernst zu nehmen und sich genauer mit der Sache zu befassen.

Die allermeisten Ursachen einer erektilen Dysfunktion sind organisch, also körperlichen Ursprungs. Zwar gibt es auch Fälle, in denen psychische Probleme wie Angst, Stress oder Beziehungsprobleme für den berüchtigten Strich durch die Rechnung sorgen, hinter der großen Mehrheit der Potenzprobleme aber stecken Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht. Nicht wenige dieser Beschwerden sind auf mangelnde Bewegung, zu fettes oder ungesundes Essen, Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum zurückzuführen. Mit einer gesünderen Lebensweise legt man also quasi das Fundament für eine starke Potenz bis ins hohe Alter, indem man viele Risikofaktoren einfach umgeht.

Gute Fette, böse Fette

Ein gesünderer Lebensstil beginnt mit einem gesünderen Speiseplan. Vor allem tierische Fette sollte man so gut wie möglich vermeiden, da diese reich an sogenanntem LDL-Cholesterin (Low-Density Lipoprotein, zu deutsch Lipoprotein niederer Dichte) sind. Verschiedene Studien legen den Verdacht nahe, dass es einen kausalen Zusammehang zwischen LDL-Cholesterin im Blut und der Entstehung von Arterienverkalkung und koronarer Herzerkrankungen gibt. 

Eine Ausnahme bildet das Fett verschiedener Meeresfische wie Makrelen oder Sardinen. Ihr Fett ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Das sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Konzentration von LDL-Cholesterin und anderen Blutfetten senken kann.

Pflanzliche Fette hingegen sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die eine schützende Wirkung auf die Blutgefäße haben. Auch verschiedene Gemüse sind wie ein Jungbrunnen für unsere Venen und Arterien, allen voran der Knoblauch. Genau wie Nüsse und Olivenöl ist er ein prima Gefäßputzer, der dabei hilft, einer Verengung der Blutbahnen vorzubeugen. 

Resultate gibt es erst nach Jahren

So sehr man sich aber auch anstrengt und seinen Lebensstil und seine Essgewohnheiten ändert, sich täglich bewegt und die Finger von Alkohol und Tabak lässt, die wirklichen Früchte erntet man erst nach Jahren. In einer Studie des New England Research Institute fanden Wissenschaftler hinsichtlich der Risikofaktoren Rauchen und Übergewicht heraus, dass Verhaltensänderungen, die erst in der Lebensmitte gemacht werden, möglicherweise zu spät begonnen wurden, um die negativen Auswirkungen auf die Erektionsfähigkeit noch rückgängig zu machen.

Auch wenn man ein wenig optimistischer in die Zukunft blickt, muss man sich eingestehen, dass es oft viele Jahre dauert, bis eine Umstellung des Lebensstil die Spuren der Vergangenheit verwischt oder gar auslöscht. So lange möchte natürlich kein Patient warten und so lange hält auch keine Partnerschaft, die aufgrund unbefriedigender Erlebnisse möglicherweise ohnehin schon angeknackst ist. 

Zum Glück stehen heuzutage eine ganze Reihe von Hilfsmitteln zur Verfügung, um einer akuten erektilen Dysfunktion Herr zu werden. Ob Potenzmittel in Form von Phosphodiesterase-5-Hemmern wie Cialis, Levitra oder Viagra, Stoßwellentherapie oder verschiedene Implantate und Pumpen – die Medizin hat heute viele Möglichkeiten und es gibt keinen Grund mehr, still unter seinen Potenzschwierigkeiten vor sich hinzuleiden. 

Fazit

Sport ist eine gute Möglichkeit, der erektilen Dysfunktion vorzubeugen. Vor allem Übungen, die verstärkt auf den unteren Teil des Körper wirken, haben sich dabei als besonders hilfreich erwiesen, denn sie erhöhen unter anderem auch die Durchblutung in den Penisarterien, welche die drei Schwellkörper mit Blut versorgen. Sport alleine wird aber Potenzprobleme weder fernhalten noch heilen. In Verbindung mit einem allgemein gesunden Lebensstil, zu dem neben ausreichend Bewegung, gesunder Ernähung auch ein gesunder Schlaf gehört, kann man aber mit sportlicher Betätigung ein solides Fundament für eine ordentliche Erektion bis ins hohe Alter legen.