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Schlankheitsmittel | Hintergrundwissen

Schlankheitsmittel im Vergleich | Infos und Hintergrundwissen

Mit Schlankheitsmitteln mühelos ein paar Kilo verlieren oder gar der Fettleibigkeit ade sagen – nie war es so einfach, Pillen und Pulver gegen das Übergewicht zu finden wie heute. Von Arzneimitteln über pflanzliche Alternativen bis hin zu quellenden Fasern stehen Betroffenen diverse Hilfsmittel zur Verfügung. Hier erfahren Sie, ob und wenn ja wie die verschiedenen Mittel wirken, mit welchen unerwünschten Nebenwirkungen man rechnen muss und von welchen Schlankheitsmitteln man am besten Abstand nimmt, wenn einem Gesundheit und Geldbeutel lieb sind. Die diversen Mittel kann man in den meisten Online Apotheken entweder mit oder ohne bestellen.

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Übergewichtig oder fettleibig – wo ist eigentlich die Grenze?

Deutschland wird immer dicker. Rund 65% aller Jungen und Männer sowie 50% aller Mädchen und Frauen sind übergewichtig. Bei einem Viertel der Männer (25%) und einem Fünftel der Frauen (20%) spricht man gar von Fettleibigkeit. Ausschlaggebend hierfür ist der so genannte Body Mass Index, im Deutschen auch Körpermasseindex genannt. Dabei handelt es sich um eine Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts einer Person in Verhältnis zur Körpergröße. 

Ein normalgewichter Mensch hat einen BMI von 18,5 bis 24,9. Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht. Die Fettleibigkeit beginnt bei einem BMI von 30 (Adipositas Grad I). Ein BMI von mehr als 40 stellt den dritten und höchsten Adipositas-Grad dar. 
Menschen mit einem BMI von 17 bis 18,5 haben leichtes Untergewicht, ein BMI von 16 bis 17 beschreibt mäßiges Untergewicht, während Menschen mit einem BMI von unter 16 Punkten an starkem Untergewicht leiden.

Wie berechnet man seinen eigenen BMI?

Den eigenen BMI zu kennen, ist nicht uninteressant, wenn es um Schlankheitsmittel geht. Bestimmte Mittel, die auf den Wirkstoff Orlistat setzen, sind beispielsweise nur für Menschen mit einem BMI von mehr als 30 Punkten gemacht und nicht für jene, die nur ein paar Pfund abspecken wollen.

Für die Berechnung des BMI dividiert man das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Gehen wir also von einem 80 kg schweren und 1,80 m großen Menschen aus, dann sieht die Formel zur Berechnung des BMI so aus:

BMI = 80 : (1,8 x 1,8) = 24,69

Für die Berechnung mit einem Taschenrechner gibt man ein

80 / 1,8 / 1,8 = 24,69

Wer auf die ganze Rechnerei keine Lust hat, findet in den App-Stores unzählige Apps für's Smartphone oder das Tablet, die einem die Kalkulation des eigenen BMI abnehmen.

Schlankheitsmittel – was gibt es und wie wirken sie?

Um dauerhaft Gewicht zu verlieren gibt es nur eine Formel, die wirklich funktioniert: Führen Sie Ihrem Körper weniger Kalorien zu als er täglich braucht oder verbrennen Sie mehr als Sie zuführen. Und genau das ist es, was die meisten Schlankheitsmittel wie das Lida Daidahua versprechen: reduzierte Kalorienzufuhr und erhöhter Energieverbrauch. Leider halten nur die wenigsten Mittel dieses Versprechen. Der Rest ist schlichtweg unwirksam oder verursacht sogar Gesundheitsschäden.

Man kann Schlankheitsmittel grob in fünf Gruppen unterteilen:

  • Kalorienärmere Lebensmittel und Formula-Diäten
  • Lipasehemmer und Kohlenhydratblocker
  • Anorektika
  • Quellmittel und Sattmacher
  • Fettverbrenner

Kalorienreduzierte Nahrung und Formula-Diäten

Es gibt kaum noch einen Produzenten von Nahrungsmitteln, der nicht auch eine Light-Version seiner Produkte anbietet. Diese weist weniger Fett und Zucker auf als die herkömmlichen Produkte und sollen so dabei helfen, die tägliche Kalorienzufuhr zu verringern. Um ein normales Produkt in ein leichtes zu verwandeln, ohne dabei an Geschmack und Aussehen einzubüßen, sind allerdings jede Menge Zusatzstoffe und viel Aufwand nötig. Dabei kann man die Kalorienzufuhr auch ganz ohne Spezialprodukte verringern, da viele Nahrungsmittel von Haus aus schon kalorienarm sind. Wer mehr Gemüse, Geflügel und Fisch in seinen Ernährungsplan einfließen lässt, nimmt automatisch weniger Kalorien zu sich.

Bei Formula-Diäten handelt es sich um ein industriell hergestelltes Pulver, das mit Milch oder Wasser verrührt und in Form einer Suppe, einer Cremespeise oder eines Getränks zu sich genommen wird. Für unterwegs stehen spezielle Shakes und Snack-Riegel zur Verfügung.  Formula-Diäten versorgen den Körper mit Energie und Nährstoffen, wobei eine Tagesration zwischen 800 und 1200 Kalorien liefern muss. Formula-Diäten unterliegen dem Paragraph 14 der Diätverordnung und damit strengsten Auflagen und Kontrollen. Stiftung Warentest hat den meisten Formula-Diäten zumindest eine befriedigende Wirkung attestiert, was die meisten anderen nicht von sich behaupten können.

Lipasehemmer und Kohlenhydratblocker

Als Lipasehemmer wird eine Wirkstoffgruppe bezeichnet, die durch die Unterdrückung des Lipase-Enzyms im Dünndarm die Fettaufnahme verhindert oder zumindest verringert. Fett wird also über den Stuhl ausgeschieden und nicht im Körper eingelagert. Einer der bekanntesten Wirkstoffe – und einer der wenigen, die in Europa zugelassen sind – ist Orlistat, der unter anderem als Xenical und Xenical Generium verkauft wird. Sowohl diverse medizinische Studien als auch Stiftung Warentest haben die Wirksamkeit von Orlistat bewiesen und gleichzeitig eine Unbedenklichkeitsbescheinigung hinsichtlicht der unerwünschten Nebenwirkungen ausgestellt.

Kohlenhydratblocker sollen angeblich das tun, was der Name verspricht: die Aufnahme von Kohlenhydraten zu verhindern. Eines haben alle Mittel dabei gemeinsam: Sie alle setzen auf einen Ballast­stoff­komplex aus Bohnen, der als Glycolite oder Phaselite verkauft wird. Die Wirksamkeit dieser Blocker ist allerdings umstritten und oft lohnt sich ein Blick auf das Kleingedruckte. Da wird zur Beschreibung der Wirksamkeit oft Bezug auf Mini-Mahlzeiten mit 600 Kalorien genommen. Bei drei Mahlzeiten entspräche das 1800 Kalorien am Tag, was deutlich unter der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt. So schafft es natürlich jeder, Pfunde zu verlieren. 

Anorektika

Anorektika sind Medikamente, die das Hungergefühl unterdrücken. Die Wirkung dieser Arzneimittel setzt direkt im Gehirn an, wo es entweder das Hungerzentrum lahmlegt oder Einfluss auf das Sättigungszentrum im so genannten Hypothalamus nimmt. Das Resultat ist in beiden Fällen gleich: Der Mensch verspürt weniger Hunger, nimmt weniger Kalorien zu sich und die Pfunde purzeln. Gleichzeitig enthalten viele Präparate leichte Aufputschmittel, die den Energieumsatz steigern sollen, wodurch der Körper mehr Kalorien verbrennt.

Die bekanntesten Wirkstoffe, die von Ärzten jahrelang verschrieben wurden, sind Aminorex, Cathin, Ephedrin, Phentermin, Phenylpropanolamin und Norephedrin. Aufgrund extremer Nebenwirkungen wie der pulmonalen Hypertonie und Herzklappenschäden werden diese Wirkstoffe heute allerdings therapeutisch nicht mehr eingesetzt. 

Quellmittel und Sattmacher

Quellmittel und Sattmacher setzen in den meisten Fällen auf die Kraft der Natur in Form von Produkten aus Fasern von Äpfeln, Beeren oder Zitrusfrüchten. Diese Fasern quellen im Magen auf und sorgen für ein Völlegefühl, ohne dass man wirklich etwas zu sich genommen hat. Doch obwohl die allermeisten Quellmittel rein natürlich sind, muss man Vorsicht walten lassen. Wer die Präparate nicht mit ausreichend Flüssigkeit einnimmt, riskiert eine Verstopfung, die im schlimmsten Fall in einem Darmverschluss enden kann. 

Ernährungsexperten und Mediziner zweifeln die Sinnhaftigkeit von Quellmitteln an, da ein großes Glas Wasser oder der Genuss eines Apfels vor einer Mahlzeit denselben Effekt hat: Der Magen wird mit "harmlosen" Lebensmitteln ein wenig gefüllt, damit weniger von dem reinpasst, was sich auf den Hüften niederschlägt. 

Fatburner

Als Fatburner oder Fettverbrenner werden alle Stoffe bezeichnet, die direkt oder indirekt an der Fettverbrennung im menschlichen Körper beteiligt sind.  Einige Stoffe stellt unser Körper selbst her, andere werden über Nahrungsmittel zugeführt. Die Diät-Industrie hat die Fatburners schon vor etlicher Zeit für sich entdeckt und macht seitdem gutes Geld mit dem Unwissen der leidgeplagten Kunden. 

Die Hersteller werben mit Versprechen wie einer verbesserten Fettverbrennung, die unter anderem mit einer Erhöhung der Körpertemperatur und der Beschleunigung des Stoffwechsels erreicht werden soll. Außerdem sollen die Mittelchen den Energieverbrauch steigern und für eine verstärkte Ausscheidung von Fetten über den Stuhl sorgen. Die Ergebnisse der allermeisten Studien zum Thema Wirksamkeit sind allerdings ernüchternd und in einigen Fällen sogar vernichtend: Die meisten Produkte helfen vor allem dem Hersteller, andere sind schlichtweg gefährlich (in manchen Präparaten finden sich signifikante Mengen an Hormonen) oder in Deutschland verboten.

Fazit

Mit Ausnahme von Xenical und Xenical Generika, die auf den Wirkstoff Orlistat setzen, können die meisten anderen Schlankheitsmittel durch ein altbewährtes Hausmittelchen ersetzt werden, das in den meisten Fällen zu deutlich besseren und nachhaltigeren Ergebnissen führt: weniger essen, mehr bewegen.