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Pfizer Inc. – Eine deutsche Erfolgsgeschichte

Pfizer Pharmakonzern

Pfizer Inc. ist nicht nur der größte Pharmakonzern der Welt, der Gigant gehört auch mit zu den ältesten Unternehmen, das sich auf die Erforschung von Krankheiten und die Entwicklung von Medikamenten spezialisiert hat. Heute beschäftigt Pfizer rund 2500 Mitarbeiter in Deutschland und hat neben Viagra 45 weitere Markenmedikamente auf dem Markt.

Eine deutsche Erfolgsgeschichte

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann im Jahr 1849 in Brooklyn, New York. Dort gründeten zwei deutsche Auswanderer aus der Kleinstadt Ludwigsburg mit 2500 geliehenen Dollar das Feinchemie-Unternehmen Charles Pfizer & Company. Der eine war der Apotheker Karl Pfizer (der seinen deutschen Vornamen später in Charles änderte), der andere sein Cousin, Karl Erhart, seines Zeichens Konditor und Lebensmittelhändler. Ihr erstes Produkt hieß Santonin. Zwar gab es das Mittel gegen Wurmbefall beim Menschen, es schmeckte aber fürchterlich und war entsprechend unbeliebt. Erhart hatte die Idee, das Medikament mit Mandelaroma zu versetzen und ihm eine andere Form zu verleihen, die eher an eine Süßigkeit erinnerte. Die Idee war ein Hit und das neue Santonin ein nie dagewesener Erfolgsschlager, der dem Unternehmen Millionen in die Kassen spülte.

Nach der Wahl Abraham Lincolns zum Präsidenten der USA traten die Südstaaten aus der Union aus, was den Beginn des historischen Bürgerkrieges darstellte, der zumindest offziell zu einem Verbot der Sklaverei geführt hat. Pfizer unterstützte hierbei die Truppen des Nordens und belieferte die Armee mit Jod, Chloroform, Kampfer, Schmerz- und Desinfektionsmitteln. Die Gewinne waren enorm und mit den erwirtschafteten Erträgen erfolgte die erste Expansion. Ein Geschäftshaus in Manhattan wurde gekauft und 150 Mitarbeiter eingestellt.  Pfizer wurde bald zum größten amerikanischen Produzenten von Zitronensäure und beliefert Coca-Cola, Pepsi und Dr. Pepper.

Weltweite Anerkennung

Weltweite Anerkennung erreichte der Konzern spätestens im Jahr 1944, als Pfizer zum ersten Mal massenweise Penicillin aus einem Schimmelpilz hergestellt und damit einen Meilenstein in der Medizin gelegt hat.

Im Jahr 1951 hieß es dann "alles oder nichts" und Pfizer International wurde aus dem Boden gestampft. Neue Werke entstanden unter anderem in  Belgien, Brasilien, Puerto Rico, Kanada, Kuba und England. 1958 wurde in Karlsruhe die erste Pfizer-Niederlassung in Deutschland eröffnet. Dort wird auch heute noch unter dem Pfizer-Logo gearbeitet, obwohl die deutsche Zentrale des Unternehmens ihren Hauptsitz mittlerweile in Berlin hat. 2018 wurde in Freiburg der erste Spatenstich für eine neue Fabrik gefeiert. Die Eröffnung ist für 2020 geplant.

Pfizer tanzt auf vielen Hochzeiten

Im Jahr 1971 riss sich Pfizer den deutschen Pharmahersteller Heinrich Mack in Illersen unter den Nagel. Der Standort in dem bayerischen 16.000-Seelen-Nest gilt global gesehen immer noch als eine der modernsten Produktionsstätten. Seitdem hat sich Pfizer ständig vergrößert, mehr und mehr Mitbewerber aufgekauft und geschluckt und mehr und mehr Medikamente auf den Markt gebracht. Heute ist das Unternehmen führend in der Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung unter anderem von:

  • Atemwegserkrankungen
  • Augenerkrankungen
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Chronisch entzündlichen Erkrankungen (Rheumatologie, Dermatologie und Gastroenterologie)
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Gynäkologischen Erkrankungen
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Hormonbedingten Erkrankungen
  • Krebs
  • Lungenhochdruck
  • Schmerz

Außerdem hat sich Pfizer mit der Erforschung und Produktion von Impfstoffen einen Namen gemacht. 

Viagra – das blaue Wunder aus dem Hause Pfizer

Wohl kein anderes Medikament aber hat den Pharmariesen auch unter Otto Normalverbrauchern so bekannt gemacht wie Viagra. Das Potenzmittel erhielt im Jahr 1998 die Zulassung für den amerikanischen und europäischen Markt und feiert seitdem Erfolge wie kein anderes Medikament zuvor. Der Wirkstoff Sildenafil wirkt nicht nur verlässlich gegen Potenzbeschwerden und hat Millionen Männer und Paare auf der ganzen Welt wieder ein befriedigendes Sexualleben führen lassen, er wird mittlerweile auch in der Therapie der pulmonalen Hypertonie eingesetzt, bei der es aufgrund von verengten Blutgefäßen in der Lunge zu einem Lungenhochdruck kommt, was im schlimmsten Fall zum Herzversagen führen kann. 

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Es gab allerdings auch Rückschläge in der Firmengeschichte. So wurden 1996 während einer schweren Meningitis-Epidemie neue Antibiotika an Kindern in Nigeria  getestet, ohne dass hierfür ausreichende Genehmigungen vorlagen. Elf Kinder starben im Verlauf der Tests und Pfizer sah sich mit einer Klage der nigerianischen Provinz Kano konfrontiert. In einem anderen Fall wurde Pfizer zur Zahlung von 100 Millionen Euro verurteilt, nachdem der Konzern ein Mittel gegen Epilepsi in England 2600% zu teuer verkauft hat.  

Im September 2009 bestätigte der Konzern die Strafzahlung von 2,3 Milliarden Dollar, um damit einen Streit mit der US-Regierung über unlautere Werbepraktiken zu beenden. Es ging unter anderem um die Werbung für das verschreibungspflichtige Schmerzmittel Bextra. Mit dem Vergleich wurden auch zivil- und strafrechtliche Vorwürfe rechtswidriger Werbepraktiken im Zusammenhang mit den Medikamenten Zyvox, Geodon und Lyrica beigelegt.

Forschen für die Zukunft

Pfizer investiert jedes Jahr rund sieben Milliarden  Dollar in die Erforschung und Entwicklung neuer wirksamer Medikamente und beschäftigt dazu weltweit mehr als 11.000 Forscherinnen und Forscher. Außerdem fördert der Konzern junge Wissenschaftler. Der Pfizer Forschungspreis ist einer der bedeutendsten Medizin-Forschungspreise im deutschsprachigen Raum und wird seit 1992 jährlich von der Stiftung Pfizer Forschungspreis verliehen. Er geht an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Forschungsinstituten oder in Krankenhäusern herausragende und zukunftsweisende Beiträge im Bereich Grundlagenforschung oder klinische Forschung erbracht haben.