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Frauen und die Lust am Sex – Oder wie war das?

Frauen und die Lust am Sex

 

Die Mär von der ewigen Unlust der Frau ist so weit verbreitet, dass selbst Frauen selbst beginnen zu glauben, dass jede Frau unumgänglich ständig keine Lust auf Sex hat. Dabei könnte das nicht weiter entfernt von der Wahrheit sein. Frauen sind anders als Männer, das ist unumstritten richtig. Und ihre Erregung beginnt an einem anderen Punkt als bei Männern. Meist zumindest. Männer und Frauen sind durchschnittlich genauso häufig erregt, doch haben Männer einen wesentlich höheren Sexualtrieb als Frauen. Sie möchten durchschnittlich häufiger Sex, auch wenn das nichts damit zu tun hat, dass Frauen keine Lust haben. Im Gegenteil, ihre Lust wird von vielen Dingen im Alltag beeinflusst und verflüchtigt sich buchstäblich, kommen Stressfaktoren wie Arbeit, Kinder, Familie, Streit oder Ahnliches hinzu. Hinzu kommt, dass nicht einmal die Hälfte aller Frauen beim Sex regelmäßig zum Orgasmus kommt, während nahezu jeder Mann verlässlich einen Orgasmus bekommt. Aber woran liegt das genau? Welche Gründe gibt es für Lust und Frust im Bett und wie kann man Abhilfe schaffen, so dass Mann und Frau gleichermaßen auf ihre Kosten kommen? 

Die männliche und weibliche Anatomie

Die sekundären Sexualorgane einer Frau und eines Mannes unterscheiden sich nicht so sehr voneinander, wie man allgemeinhin denkt, sondern sind sich ähnlicher, als äußerlich vermuten lässt. Während der Embryonalentwicklung sehen weibliche und männliche Föten zunächst völlig gleich aus. In der 7. Woche der Schwangerschaft wird durch die Ausschüttung von Androgenen die Ausbildung von Glied und Hoden veranlasst, während das Anti-Müller-Hormon die Ausbildung des Uterus und der Eileiter stoppt. Bei weiblichen Föten werden keine weiteren Hormone benötigt und es entwickeln sich ganz natürlich Gebärmutter, Eileiter und Scheide aus.

Die größte sexuelle Stimulation erfährt ein Mann durch die Eichel, die Penisspitze, die im Normalfall von der Vorhaut geschützt wird und in der Tausende von Nervenenden sitzen, die bei Erregung zu einem Orgasmus führen. Was viele nicht wissen, ist, dass die Eichel der Klitoris bei der Frau völlig identisch ist. Allein die Befehle bei der Embryonalentwicklung und die Chromosomen des Kindes entscheiden, ob sich aus der Sexualanlage eine Klitoris oder eine Peniseichel herausbildet. Die Klitoris ist demnach genauso empfindlich wie die Eichel und wird ebenfalls von einer Vorhaut vor der Einwirkung von Reizen geschützt. Bei Erregung schwellen sowohl das Glied als auch die Scheide an, denn beide Organe verfügen über Schwellkörper. Die Vorhaut über Eichel und Klitoris zieht sich zurück. Der Orgasmus wird nahezu ausschließlich über die Stimulation von Eichel und Klitoris ausgelöst, wobei die Nervenstränge der Klitoris bei der Frau tief in die Scheide hineinragen und etwa die Hälfte der Frauen auch durch Penetration und die Stimulation der Scheide zum Orgasmus kommen kann.

Mehr Stimulation für die Frau

Wer gerade genau aufgepasst hat, merkt, wo das Problem liegt. Während für den Mann die sexuelle Stimulation während der Penetration direkt stattfindet, wird die Klitoris beim normalen Geschlechtsverkehr völlig vernachlässigt. Nur etwas weniger als die Hälfte aller Frauen kann durch die Stimulation durch die Penetration zum Orgasmus kommen. Der Rest benötigt Klitorisstimulation, um so viel Lust zu spüren, dass sie einen Orgasmus erleben können. Nur in wenigen Stellungen wird die Klitoris indirekt stimuliert, so dass nahezu immer eine extra Stimulation stattfinden muss, damit auch Frau während des Sex auf ihre Kosten kommt. So wird schnell klar, dass Frauen im Regelfall weniger Befriedigung beim Sex erleben und dadurch auch weniger oft Geschlechtsverkehr möchten.

Frauen benötigen Raum für Ihre Lust

In Studien geben Frauen an, dass sie nahezu ebenso häufig Lust auf Sex haben wie Männer, doch kommt Frauen häufig der Alltag in die Quere. Während Männer ihre Lust relativ unbeschwert und unbehelligt von anderen Faktoren in ihrem Leben ausleben können, wird die Lust der Frau maßgeblich von ihren Lebensverhältnissen beeinflusst. Ist sie starken Anforderungen in der Arbeitswelt ausgesetzt oder ist sie die Hauptverantwortliche für Haushalt und Kinder, übt das einen riesigen Druck aus, der sich häufig negativ auf die Lust auswirkt. Auch das Risiko ungewollt schwanger zu werden ist für Frauen der Lustkiller schlechthin. Streit in der Partnerschaft oder innerhalb der Familie oder des Freundeskreises belasten das fragile Gerüst der Lust ebenso stark wie die persönliche Unzufriedenheit mit seinem Körper oder der Partnerschaft. Frauen blenden Probleme weniger häufig aus und sind stärker von Stresssituation in ihrem Leben beeinflusst, was einen Teufelskreis darstellt.

Abhilfe für ungewollte Lustlosigkeit

Wenn die Frau selbst oder die Partnerschaft unter der ungewollten Lustlosigkeit leiden, ist es an der Zeit, zu handeln. Besonders sollte hier die Veränderung der Lebensumstände im Vordergrund stehen. Aufgaben delegieren, den eigenen Anspruch herunterschrauben und Hilfe annehmen und aktiv einfordern, können tolle Wege sein, um mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in den Alltag zu bringen. Und mit Gelassenheit kehrt auch die Lust wieder zurück ins Leben.

Potenzmittel für Frauen

Leiden Frauen an ihrer Lustlosigkeit und wurden andere Mittel und Wege bereits ausgeschöpft, gibt es die Möglichkeit Potenzmittel einzunehmen. Diese gibt es inzwischen nicht nur für Männer. Viagra für Frauen, so wird der Wirkstoff Flibanserin genannt, der in den USA seit Ende 2015 unter dem Handelsnamen Addyi oder Lovegra vermarktet wird. Anders als die Phosphodiesterase-5-Hemmer, die in Potenzmitteln für Männer verwendet werden, wirkt Flibanserin auf Botenstoffe im Gehirn und ist für Frauen geeignet, die unter dem Mangel an sexuellem Verlangen leiden, auch Hypactive Sexual Desire Disorder (HSDD) genannt. Es sollte nur eingenommen werden, wenn Faktoren wie Stress, Krankheiten, Medikamenteneinnahme und andere Faktoren, die die Lust beeinflussen, als Auslöser ausgeschlossen wurden.

Wie wirkt Flibanserin?

Flibanserin wirkt sich auf die Produktion der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin aus. Durch die Anregung der Produktion der beiden Botenstoffe soll auch die Erregung gesteigert werden. Ursprünglich wurde Flibanserin als möglicher Wirkstoff im Einsatz gegen Depressionen getestet und im Verlauf als Potenzmittel für Frauen erkannt. Flibanserin kann eine Reihe von Nebenwirkungen wie Erschöpfung, Schwindel, Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit verursachen. In Verbindung mit dem Genuss von Alkohol drohen erstzunehmende Komplikationen wie Ohnmachtsanfälle oder Blutdruckabfälle.

Viagra für Frauen

Sildenafil, der aktive Wirkstoff in Viagra und bekannten Generika wie Kamagra, Sildenafil Ratiopharm oder Sildenafil Zentiva, zeigt auch bei Frauen eine potenzsteigernde Wirkung. Diese lässt sich allerdings nur bei Frauen nachweisen, deren Erektionsstörungen durch Antidepressiva ausgelöst wurden. Hier kann bei der großen Mehrheit der Frauen (72 %) eine größere Erregtheit und verbesserte Orgasmusfähigkeit festgestellt werden.