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Extrakorporale Stoßwellentherapie – die Alternative bei ED

Extrakorporale Stoßwellentherapie – die Alternative bei ED

Die niedrigenergetische extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine alternative Behandlungsmethode der erektilen Dysfunktion, die ohne den Einsatz von Potenzmitteln und operative Eingriffe auskommt. Sie ist daher ideal für Männer, die PDE-5-Hemmer wie Viagra nicht vertragen und die Risiken eines invasiven Eingriffs nicht auf sich nehmen wollen.  Die Wirkung ist mit der moderner Potenzmittel aber wohl nicht vergleichbar. Dieser Artikel erklärt, was die niedrigenergetische extrakorporale Stoßwellentherapie ist, wie sie funktioniert und was sie kostet.

Eine gelegentliche Flaute ist keine erektile Dysfunktion

Gelegentliche Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen oder lange genug zu halten, um befriedigenden Sex zu haben, sind noch lange keine behandlungswürdige erektile Dysfunktion. Um genau zu sein, treten Erektionsstörungen nach Erreichen des 40. Lebensjahres verstärkt auf und dennoch handelt es nicht um eine sexuelle Funktionsstörung, wenn das beste Stück ab und zu nicht will. Wenn Mediziner von einer erektilen Dysfunktion sprechen, dann sind in den vergangenen sechs Monaten 75% der Versuche, Sex zu haben, an einer mangelnden Erektion gescheitert. 

Die Ursachen hierfür können sowohl psychisch als auch körperlich sein. Können seelische Probleme als Auslöser ausgeschlossen werden, sind es oft Durchblutungsstörungen, die eine ausreichende Versorgung der drei Schwellkörper mit Blut verhindern und zur sogenannten vaskulären erektilen Dysfunktion führen. Und genau hier setzt die niedrigenergetische extrakorporale Stoßwellentherapie an, mit der versucht werden soll, neue Wege für das Blut zu bilden.

Stoßwellentherapie – eine schonende Alternative

Phosphodiesterase-5-Hemmer, die das Enzym PDE-5 an der Arbeit hindern, sind für viele Männer mit erektiler Dysfunktion das Mittel der Wahl und die meisten kommen mit Viagra, Cialis & Co. auch problemlos klar. Daneben gibt es aber auch diejenigen, bei denen diese Präparate schwere Nebenwirkungen hervorrufen oder gar keine Wirkung zeigen oder die aufgrund von Kontraindikationen keine PDE-5-Hemmer nehmen dürfen. Für sie gibt es von der intrakavernösen  über die intraurethrale Pharmakotherapie bis hin zur Vakuumbehandlung diverse Alternativen zu Potenzmitteln.

Allerdings sind die meisten alternativen Verfahren aufwendig, schmerzhaft oder schlichtweg nervig, wenn man nur mal an die diversen Pumpsysteme denkt. Der Traum von einer Therapie, die ohne Medikamente und operative Eingriffe für eine verbesserte Erektion sorgt, ist daher verständlich.

Mit der niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie (LEWST, aus dem Englischen Low Energy Shock-Wave Therapy) soll dieser Traum jetzt wahr werden. Sie soll das Penisgewebe so weit stärken, dass sich der Penis wieder ohne zusätzliche Hilfe aufrichten kann. Mit den Schockwellen wird die Potenzschwäche also nicht nur symptomatisch, sondern auch fokussiert auf die Ursache behandelt. Nebenwirkungen oder signifikante Risiken sind nicht bekannt. Im schlimmsten aller möglichen Fälle schlägt die Therapie gar nicht an und man hat ein paar hundert Euro aus dem Fenster geworfen, denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt diese individuelle Gesundheitsleistung nicht.

Strecken, zielen, feuern – den Penis im Visier

Für die Behandlung werden im Prinzip Apparate eingesetzt, wie sie schon von der Zertrümmerung von Gallen- und Nierensteinen bekannt sind. Der einzige Unterschied ist, dass die Mediziner nicht mit der vollen Leistung von 900 bar auf den Penis ballern, sondern lediglich niedrigenergetische Stoßwellen von 100 bar auf das beste Stück des Mannes loslassen. Die Druckwellen können gebündelt und punktgenau fokussiert werden. Dadurch wird die Bildung neuer Blutgefäße im Penis angeregt, die sogenannte Neo-Angiogenese. Dazu wird der Penis gestreckt und an drei bis sechs spezifischen Punkten am Penisschaft geschockt. Mit einer Anwendung ist es aber nicht getan. Mindestens vier bis sechs Sitzungen – ein- bis zweimal pro Woche – zum Stückpreis von 80 bis 150 Euro müssen es schon sein, damit eine Wirkung spürbar ist. 

Die Wirkung von Stoßwellentherapie hängt vom Schweregrad ab

Die Wirkung der niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie wurde in zahlreichen kleinen und meistens unkontrollierten Studien belegt. In diese wurden Patienten einbezogen, bei denen eine vorherige Therapie mit PDE-5-Hemmern zu Erfolgen geführt hatte. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Wert auf dem Internatinoal Index of Erectile Dysfunction (IIEF-ED) von 13 Punkten (das entspricht einer moderaten ED) auf 21 Punkte (leichte ED) verbessert hatte. Der Effekt der Therapie blieb über mindestens sechs Monate spürbar.

Wie effektiv – vor allem in langfristiger Hinsicht – die extrakorporale Stoßwellentherapie ist, hängt vor allem vom Schweregrad ab. Wer unter einer schweren Erektionsstörung leidet, hat die schlechtesten Karten. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass zwar bei 57% der Anwender innerhalb eines Monats eine deutliche Verbesserung zu spüren war. Allerdings blieb davon nach zwei Jahren nicht einmal ein Viertel übrig. Nur noch 23% der Männer berichteten immer noch von zufriedenstellenden Ergebnissen. Ähnlich schlecht sieht es für Diabetker aus, die einen Anteil von 47% der Studienteilnehmer ausmachten. Waren nach einem Monat noch 41% der Zuckerkranken zufrieden mit dem Ergebnis der extrakorporalen Stoßwellentherapie, waren es nach zwei Jahren nur noch 25% oder ein Viertel.

Am härtesten trifft es allerdings diejenigen, bei denen Diabetes und schwere erektile Dysfunktion in Kombination auftreten. 100% dieser Fälle vermeldeten nach zwei Jahren, keinerlei Wirkung der Therapie mehr zu verspüren. Bei Patienten, die nur unter einer leichten Potenzschwierigkeit und nicht unter Diabetes leiden, waren 76% der Anwender auch nach 24 Monaten immer noch zufrieden und vier von fünf Männern verzichteten nach der Stoßwellentherapie komplett auf die Einnahme von PDE-5-Hemmern. 

Chinesen sehen die Sache der Stoßwellentherapie anders

In China durchgeführte Studien kamen allerdings zu ganz anderen Ergebnissen und Schlüssen. Der Meinung der Forscher nach würden vor allem Männer mit besonders schwerer erektiler Dysfunktion von der Therapie mit Schockwellen profitieren. Das sei in einer Gegenüberstellung mit einer Scheinbehandlung klar belegt worden. In einer anderen, ebenfalls chinesischen Studie fanden die Wissenschaftler keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Erektionsdauer, sehr wohl aber hinsichtlich der erzielten Härte der Erektion. 

Eine dritte chinesische Studie wiederum fand überhaupt keinen Unterschied zwischen der Stoßwellentherapie und der Scheinbehandlung. Die 126 teilnehmenden Männer berichteten weder von einer verbesserten sexellen Funktion noch von einem härteren Penis.

Fazit: Schwächer als Viagra, aber frei von Nebenwirkungen

Insgesamt gehen Mediziner davon aus, dass die Effekte der niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie geringer sind als Therapien mit PDE-5-Hemmern wie Viagra, Cialis oder Levitra. Allerdings kommt die alternative Therapieform komplett ohne Risiken und Nebenwirkungen aus, was sie für einen Teil der betroffenen Männer zu einer interessanten Option werden lässt. Dass sie zudem noch völlig schmerzlos ist und keinen invasiven Eingriff voraussetzt, macht die niedrigenergetische extrakorporale Stoßwellentherapie nur noch reizvoller.