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Erektile Dysfunktion – Forscher entdecken Impotenz-Gen

Erektile Dysfunktion – Forscher entdecken Impotenz-Gen

Forscher im US-Bundesstaat Kalifornien haben eine Genvariante entdeckt, welche in Verdacht steht, erektile Dysfunktion bei Männern auszulösen oder zumindest zu begünstigen. Dazu untersuchten sie in einer sogenannten Assoziationsstudie eine Viertelmillion Männer in den USA und in Großbritannien und fanden heraus, dass Veränderungen in einem bestimmten Genabschnitt auf dem Chromosom 6 das Risiko einer erektilen Dysfunktion deutlich erhöhen. 

Ein Fünftel der Deutschen leidet unter erektiler Dysfunktion

Millionen von Männern leiden weltweit unter den Folgen einer erektilen Dysfunktion. Das bedeutet, dass sie entweder überhaupt keine Erektion bekommen oder diese zu schnell wieder nachlässt, um befriedigenden Sex zu haben. Experten gehen davon aus, dass rund ein Fünftel aller deutschen Männer zwischen 18 und 80 Jahren an dieser Form der Impotenz leiden. Nur der vorzeitige Samenerguss tritt noch häufiger auf, was ihn zum unrühmlichen Spitzenreiter unter den sexuellen Funktionsstörungen macht.

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Bislang galten Durchblutungsstörungen als Folge von Arteriosklerose, Diabetes oder dem Rauchen als Hauptverursacher einer Impotenz. Rund 70% aller erektilen Dysfunktionen sollen allein auf das Konto eines unzureichenden Blutflusses gehen. Andere Auslöser sind Stress, Probleme in der Beziehung, Versagensängste aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten, Nervenerkrankungen oder -schäden, beispielweise als Folge einer Operation oder eines Bandscheibenvorfalls.  

Eine Viertelmillion Männer ließ Blut für die Wissenschaft

Jetzt haben die Forscher um Eric Jorgenson vom Krankenversicherungsunternehmen „Kaiser Permanente“ in Oakland, Kalifornien, in einer genomweiten Assoziations-Studie  nach Genvarianten  geforscht, die eine Potenzstörung begünstigen oder das Risiko dafür erhöhen.  Dazu untersuchten sie das Ergbut von 36.649 Männern aus den USA und verglichen die Ergebnisse mit einem Datensatz, der sich aus der Untersuchung von 222.358 Männern in Großbritannien ergab.  „Vorangegangene Studien an ein- und zweieiigen Zwillingen legen zwar nahe, dass rund 30 Prozent des Risikos auf genetische Faktoren zurückzuführen ist. Von einem konkreten Gen, das verantwortlich für Impotenz ist, wussten wir bislang allerdings nichts“, so Jorgenson in einem Artikel in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

Hauptverdächtiger: SIM1 auf Chromosom 6

Das scheint sich mit der neuen Studie geändert zu haben. Der Kreis der Verdächtigen hat sich immens verkleinert und es sind jetzt vor allem bestimmte Variationen des  sogenannten SIM1-Gens auf Chromosom 6, die im Fokus der Forscher stehen. Nach Ansicht der Wissenschaftler sind es diese Genvarianten, die das Risiko einer Potenzstörung um 26% erhöhen. 

Bei SIM1 handelt es sich um einen Abschnitt eines Signalwegs, der für die Sexualfunktion im männlichen Körper von entscheidender Wichtigkeit ist. Zwar befindet sich der von den amerikanischen Wissenschaftlern jetzt ausgemachte Genort nicht unmittelbar in diesem Abschnitt des Erbguts. Es hat sich allerdings gezeigt, dass er mit dessen Promoter interagiert, der wie ein Schalter funktioniert und festlegt, ob und in welcher Form das Gen ausgelesen wird.

Neue Hoffnung für Betroffene

„Mit unseren Ergebnissen haben wir nun endlich den lange gesuchten Beweis erbracht: Die erektile Dysfunktion hat in der Tat eine genetische Komponente“, so Eric Jorgensen. Dies, so der Wissenschaftler, könne ganz neue Wege in der Therapie eröffnen und macht damit Millionen von Männern auf der ganzen Welt Hoffnung. Hunter Wessels, Forscher an der University of Washington in Seattle und Co-Autor des Artikels in „Proceedings of the National Academy of Sciences“, fügt hinzu: „Wenn wir verstehen, welcher Mechanismen sich die beteiligten Genvarianten bedienen, können wir dieses Wissen nutzen, um effektivere Behandlungsformen und bessere Präventionsmaßnahmen für die betroffenen Männer und deren Partner zu entwickeln, die in der Regel genau so unter der Situation leiden.“

Cialis, Viagra & Co. immer noch erste Wahl 

Bis es soweit ist, wird allerdings noch eine Menge Wasser die Elbe hinunterfließen. Derzeit sind moderne PDE-5-Hemmer wie Cialis, Viagra oder Levitra erste Wahl der Ärzte, um eine erektile Dysfunktion zu behandeln. Die verschiedenen Wirkstoffe, von Tadalafil (Cialis) über Vardenafil (Levitra) zu Sildenafil (Viagra) greifen tief in das biochemische Geschehen im männlichen Körper ein, unterstützen die Ausschüttung von Botenstoffen, blockieren Enzyme, um den Abbau dieser Botenstoffe zu verhindern und sorgen für eine Erweiterung der Blutgefäße, um den Blutfluss in die Schwellkörper zu erhöhen. 

Moderne Potenzmittel sind unschädlich, wenn man sich an die Anwendungshinweise hält und die Einnahme vorher mit seinem Arzt abspricht. Leidet man allerdings unter bestimmten Erkrankungen wie einer Herzschwäche oder Lungenhochdruck oder kombiniert man die PDE-5-Hemmer mit bestimmten anderen Medikamenten (Anti-Depressiva, Appetitzügler, Medikamente auf Nitrat-Basis) kann die Einnahme von Potenzmitteln lebensgefährlich sein. 

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Nicht jede Potenzschwäche ist gleich eine erektile Dysfunktion. Gestern zu viel gefeiert und zu tief ins Glas geschaut? Zu viel geraucht? Stress mit der Freundin oder im Job? Es gibt viele Gründe, warum Mann nicht immer kann und das ist auch überhaupt kein Problem. Erst wenn sich die Erektionsschwierigkeiten häufen, sechs Monate lang anhalten und in 75% der Fälle auftreten, in denen man versucht, Sex zu haben, sprechen Mediziner von einer erektilen Dysfunktion.

Dann allerdings wird es Zeit, einen Arzt zu Rate zu ziehen, denn nicht selten ist eine Potenzsstörung ein erstes Warnsignal für ernsthafte Erkrankungen. So können beispiels Herzprobleme oder Arteriosklerose die Ursache für die erektike Dysfunktion sein, was einer dringenden medizinischen Behandlung bedarf, um Schlimmeres zu vermeiden.