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Erektile Dysfunktion – Psychische Auslöser als Ursache

Erektile Dysfunktion – Psychische Auslöser als Ursache

Erektile Dysfunktion – der Albtraum eines jeden Mannes. Oft sind es psychische Ursachen, die für die Potenzschwierigkeiten verantwortlich sind. In vielen Fällen kann eine Umstellung der Lebensgewohnheiten oder eine Therapie mit einem Sexualtherapeuten helfen, in anderen Fällen stellen moderne PDE-5-Hemmer einen Ausweg aus der Leidensspirale dar. Dieser Artikel befasst sich ausschließlich mit den psychischen Ursachen, die zu einer erektilen Dysfunktion führen kann und zeigt Möglichkeiten der Behandlung auf.

Verschlüsselte Botschaften der Seele

Ob Probleme mit dem Selbstbewusstsein, Versagensängste oder Stress im Job oder in der Familie – obwohl rund 90 Prozent aller Fälle von erektiler Dysfunktion auf körperliche Ursachen wie Durchblutungsstörungen zurückzuführen sind,  gibt es viele psychische Faktoren, die sich auf die Libido und auf die Erektionsfähigkeit auswirken können. Psychologen und Sexualtherapeuten sehen die erektile Dysfunktion daher auch weniger als lästige körperliche Störung, sondern verstehen Erektionsstörungen vielmehr als verschlüsselte Botschaften der Seele. Wenn der Penis nicht mehr mitspielen will, können Hemmungen, Ärger mit der Partnerin, aber auch ein innerer Protest gegen Stress und Leistungsdruck dahinter stecken.

Psychische Ursachen vor allem bei jüngeren Männern

Während es bei älteren Männern eher körperliche Ursachen sind, die für tote Hose im Bett sorgen, sind es im Bereich der psychischen Auslöser vor allem jüngere Männer, die darunter leiden. Ist die persönliche Entwicklung gehemmt oder noch nicht stabilisiert, mangelt es jungen Männern oft an Selbstbewusstsein, was sie anfälliger für sexuelle Funktionsstörungen macht. Kommt es dann beim Sex vielleicht noch zu Pannen, entsteht schnell ein Teufelskreis. Zu der Angst vor dem Versagen gesellt sich dann ein reales Problem, das es ohne die Versagensangst nicht gegeben hätte.

Doch selbst gestandenen Männern, bei denen die Potenzprobleme körperliche Ursachen haben, kann eine erektile Dysfunktion gehörig auf die Psyche gehen und am Selbstbewusstsein bzw. an der männlichen Identität kratzen. 

Seelische Gründe für eine erektile Dysfunktion

Eine psychisch bedingte erektile Dysfunktion tritt in der Regel unvermittelt und abrupt oder nach einem bestimmten Ereignis oder Erlebnis auf, während sich eine organisch verursachte Potenzschwäche normalerweise schleichend über einen längeren Zeitraum entwickelt. Sind die Potenzprobleme psychischer Natur, bleibt in aller Regel die Fähigkeit erhalten, eine nächtliche Erektion zu bekommen oder zu masturbieren. Zu den seelischen Faktoren, die eine Erektionsstörung auslösen können, zählen:

  • Depression
  • Angst vor Schwangerschaft
  • Sexuelle Phobien 
  • andere sexuelle Vorlieben als der Partner
  • Versagensängste
  • sexuelle Hemmungen
  • Partnerkonflikte

Doch auch ein chemisches Ungleichgewicht im Kopf, verursacht durch einen gestörten Stoffwechsel im Gehirn, kann zur sexuellen Flaute führen. Wenn der Haushalt von Dopamin, Nordadrenalin und Serotonin aus der Balance geraten ist, wirkt sich das nicht nur auf unser Sexualleben, sondern auf das gesamte Wohlbefinden aus. 

Lustkiller Stress

Stress ist ein zweischneides Schwert. Zum einen sichert er das Überleben, indem er bei Gefahr unseren Puls beschleunigt, unsere Sinne schärft und das Herz sauerstoffreiches Blut in die Muskeln pumpen lässt, um sie bereit zu machen für Flucht oder Kampf. Selbst im Alltag ist so mancher Stress eine willkommene Abwechslung und wird sogar – beispielsweise bei Extremsportarten – mutwillig herbeigeführt. Was wäre die Welt, wenn nicht ab und zu ein ordentlicher Adrenalinrausch unseren Körper durchfluten würde?

Zum anderen ist aber Stress auch dafür bekannt, krank zu machen. Die Probleme beginnen in der Regel, wenn der Stress zu einem lästigen Dauerzustand wird und das geht leider ganz schnell. Denn zusätzlich zum Stress, der oft am Arbeitsplatz herrscht und dem man sich nur schwer entziehen kann, haben viele Menschen auch ein stressbeladenes Freizeitleben und den Anspruch, immer aktiv und mittendrin statt nur dabei zu sein. 

Hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen macht es keinen Unterschied, ob der Stress von außen an einen Menschen herangetragen wird oder hausgemacht ist. Stress ist in jedem Fall schädlich für den Körper, der auf den Daueralarm im System mit einem Schwinden der Abwehrkräfte, verkalkten Arterien, einem rasenden Herz und einem Hormonhaushalt reagiert, der gehörig aus den Fugen geraten kann.  

Doch als erstes geht in der Regel die Libido flöten und mit ihr die Erektionsfähigkeit. Wer vor lauter Stress nicht mehr weiter weiß, der denkt im Bett nur noch an erholsamen Schlaf. Darüber hinaus steckt hinter negativem Stress im Alltag oft Angst: Angst, den Anforderungen im Job nicht gerecht zu werden; Angst, im Privatleben zu versagen; Angst, den eigenen Ansprüchen oder denen der Partnerin nicht zu genügen. Wer Angst hat, kann sich nicht gehen lassen und sich nicht entspannen, bekommt den Kopf nicht frei und blockiert sich dadurch selber.

Wie sehr sich der Alltagsstress auf die Gesundheit auwirkt und wann die belebende Herausforderung zu einer Belastung wird, die körperlich und seelisch krank machen kann, hängt ganz vom Einzelfall ab. Während Menschen, denen Ordnung und Struktur sehr wichtig sind, es sich schon sehr zu Herzen nehmen, wenn etwas mal nicht nach Plan läuft, blühen weniger strukturierte Menschen in etwas Chaos geradezu auf.  Wie gut jemand mit Druck klarkommt, hängt in entscheidendem Maße von den erlernten Verarbeitungsmechanismen ab.

Therapie hängt ab von der Ursache

Wie die erektile Dysfunktion behandelt wird, hängt einzig und allein von der Ursache ab, weswegen ein Besuch beim Facharzt immer der erste Schritt sein muss. Während körperliche Ursachen oft mit modernen Potenzmitteln wie Cialis, Levitra und Viagra behoben werden können, versprechen diese PDE-5-Hemmer bei psychischen Ursachen nur bedingt Abhilfe. Potenzmittel verbessern in erste Linie die Durchblutung im Penis und sorgen hemmen das Enzym PDE-5 daran, einen Botenstoff abzubauen, der für das Erreichen und Halten einer Erektion von entscheidender Bedeutung ist. Psychische oder gar psychiatrische Probleme können diese Mediamente allerdings nicht beheben. 

In den meisten Fällen von psychischen Ursachen einer erektilen Dysfunktion helfen Gespräche mit einem Therapeuten deutlich besser, der gegebenenfalls an einen Psychiater verweist, um die psychotherapeutische Behandlung mit antidepressiven Medikamenten zu unterstützen.

Fazit

Neben körperlichen Ursachen wie Durchblutungsstörungen gibt es auch zahlreiche seelische Auslöser für eine erektile Dysfunktion. Mit modernen Potenzmitteln sind diese in der Regel nicht zu beheben und bedürfen vielmehr einer Begutachtung durch einen Facharzt.