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Erektile Dysfunktion durch zu viel Porno? Aber ja!

Übermäßiger Pornokonsum und erektile Dysfunktion

Übermäßiger Pornokonsum und erektile Dysfunktion – auf den ersten Blick wollen diese beiden Dinge nicht wirklich zusammengehen. Übermäßig gut bestückte Herren beglücken scheinbar immer willige Damen im Fünf-Minuten-Takt. Versagen ist keine Option und zumindest auf der Leinwand auch kein Problem. Und doch belegen die Ergebnisse einer neuen Studie, dass immer mehr Dauerkonsumenten von harten Pornos Schwierigkeiten haben, im echten Leben noch eine Erektion zu bekommen. Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, wie sich der übermäßige Konsum von Pornografie auf das Sexualleben von Männern auswirken kann.

Immer mehr Pornokonsumenten machen schlapp

Eine alte Volksweisheit besagt, dass das Internet ausschließlich für Pornokonsumenten erfunden worden sei. Ob das tatsächlich der Wahrheit entspricht, wollen wir einmal dahingestellt lassen. Sicher ist, dass heute 90 Prozent aller pornografischen Produkte online konsumiert werden, von der Tittie-Bilder-Galerie über Pornoflme zum Live-Erotik-Chat. Schätzungen zufolge drehen sich rund 35 Prozent der Internetbesuche von Männern um Porno. Sexuell einschlägige Inhalte gehören für viele Herren bereits zum Alltag.

Da wollen die alarmierenden Warnungen von Sexualtherapeuten und Urologen so gar nicht ins Bild passen, die immer häufiger von porno-induzierter erektiler Dysfunktion berichten, also der Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen, ausgelöst durch übermäßigen Pornokonsum. Immer mehr Männer berichten von Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen, wenn sie mit einer realen Partnerin oder einem realen Partner zusammen sind. Diverse Forscher haben sich des Themas angenommen und zahlreiche Studien erstellt. Die einhellige Meinung: Exzessiver Pornokonsum kann sehr wohl zu erektiler Dysfunktion führen.

Falsche Bilder erzeugen falsche Erwartungen

Ein klassischer Pornofilm ist von eher simpler Struktur und Handlung. Frauen werden oft als dauergeiles Dummchen dargestellt, das zu blöd ist, eine Glühbirne zu wechseln und dazu einen Handwerker rufen muss, der – vermutlich aufgrund seines Pornobalkens unter der Nase – so unwiderstehlich ist, dass sie ihn noch im Flur vernascht und sich dabei in Positionen verbiegt, die schon vom Hinschauen weh tun. Den Herren hingegen wird die Bestimmerrolle zugeordnet. Mann akzeptiert kein "nein" und kann mit der willigen Dame tun und lassen, was man möchte, abartige Brutalitäten und Erniedrigungen inklusive. Das Ganze endet für gewöhnlich mit einer gewaltigen Ejakulation in ihr Gesicht, von der sie sich mindestens die Hälfte genüsslich einverleibt.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Wie groß muss die Enttäuschung sein, wenn Herr Porno-Dauerkonsument dann feststellt, dass das richtige Leben so ganz anders ist, wie bitter die Erkenntnis, dass sie ihn nicht braucht, um eine Glühbirne zu wechseln, dass der Pornobalken spätestens seit Ende der 80er aus der Mode gekommen ist und das nur ganz wenige Frauen darauf stehen, in einer glibberigen, leicht klebrigen Flüssigkeit gebadet zu werden? All dies kann sich gewaltig auf die Erektionsfähigkeit des Mannes auswirken.

Offizielle Suchterkrankung

Hinzukommt das Überangebot von immer ausgefalleneren und extremeren Bildern und Praktiken. Wer sich jeden Tag stundenlang daran erregt, Teenage-Girls dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig anpinkeln, wird am Abend wenig Lust verspüren, wenn die holde Gemahlin erwartungsvoll den Schlüppi fallen lässt. Mehr noch: Dieser regelmäßige und dauerhafte Pornokonsum kann sich zu einer körperlichen Sucht nach Porno entwickeln, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor Jahren bereits in den Katalog offizieller Suchtkrankheiten aufgenommen wurden.

Vom dauerhaften Pornokonsumenten zum Egoisten

Der hohe oder gar übermäßige Konsum von Pornografie führt unterbewusst dazu, das bestimmte Elemente ins reale Sexleben übertragen werden. Zwar ist jedem, der beide Seiten kennt, klar, dass die in aller Regel nicht viel miteinander zu tun haben und dennoch ist nun permanent ein höheres Maß an Erregung notwendig, um die gleiche körperliche Reaktion zu erzielen. In einer Partnerschaft kann das dazu führen, dass die Lust auf den eigenen Partner oder die Partnerin sinkt, da er oder sie die optischen Erwartungen nicht erfüllt, die durch den übermäßigen Pornokonsum aufgebaut wurden.

Gleichzeitig wird auch das Interesse am eigenen Sexleben abnehmen, da jede sexuelle Interaktion unbewusst mit dem Gesehenen aus dem Internet verglichen wird und da kann das richtige Leben eben oft nicht mithalten. Hinzu kommt, dass regelmäßige Pornokonsumenten Gefahr laufen, selbstsüchtig zu werden und nur noch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse befriedigt sehen wollen.

Studie bestätigt lang gehegte Vermutungen

Dieses Problem bestätigen auch die Ergebnisse der neuesten Studie auf diesem Gebiet, die von der Italienischen Gemeinschaft für Andrologie und Sexualmedizin unter der Leitung von Carlo Foresta, Professor für Andrologie an der Universität von Padova, durchgeführt wurde. Die Forscher fanden heraus, dass übermäßiger Pornokonsum eine erektile Dysfunktion aufgrund der Desensibilisierung zumindest begünstigen. Von den 28.000 Männern, die an der Studie teilnahmen, zeigten jene, die regelmäßig und viel Pornografie konsumierten, einen Rückgang der Libido. Auf lange Sicht kann sich dieser Rückgang zu einer behandlungswürdigen erektilen Dysfunktion entwickeln.

Jugendliche besonders stark betroffen

Besonders stark betroffen sind Jugendliche ab 14 Jahren, bei denen der erste Kontakt mit Pornografie in der Regel vor dem ersten realen Sex stattfindet. Das führt dazu, dass sich falsche Sexualvorstellungen im Gehirn manifestieren, wobei sich die damit einhergehenden Reize ausschließlich auf das Visuelle und Auditive beschränken. Die anderen Sinne – der Tast- oder der Geruchssinn beispielsweise – blieben dabei auf der Strecke und würden nicht zum Teil des sexuellen Gedächtnis.

Vielmehr sei bereits im Alter von 20 Jahren ein großer Teil der jungen Männer sexuell derart abgehärtet, dass normale sexuelle Kontakte nicht mehr ausreichend sexuelle Reize freisetzten. Die Folgen, so die Studie, können Ejakulations- und Erektionsstörungen, wie z.B. ein vorzeitiger Samenerguss, sein.

Bereits zuvor im Jahr 2014 fand eine Studie des Max Planck Insituts heraus,  dass übermäßiger Konsum von Pornografie zu einer geringeren Aktivität im Belohnungszentrum des Gehirns führe, was zu der von Foresta beschriebenen Desensibilisierung führt.

Systemwiederherstellung durch Totalentzug

Abhilfe schaffen eigentlich nur zwei Dinge. Entweder man findet für sein Privatleben eine Pornodarstellerin, die bereit ist, zuhause Überstunden zu kloppen oder man übt sich in pornografischer Enthaltsamkeit. Forscher haben herausgefunden, dass rund 100 Tage totaler Pornoentzug ausreichen, um die Systeme wieder auf die Werkskonfiguration zurückzustellen. Wer 100 Tage lang auf Pornos verzichtet, wird es danach gar nicht mehr abwarten können, bis die holde Gemahlin endlich wieder den Schlüppi fallen lässt.

Zusammenfassung

Eine porno-induzierte erektile Dysfunktion gehört nicht mehr ins Reich der Märchen und Sagen, sondern ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Der übermäßige Konsum von Pornografie führt zu einem falschen Sexualbild, zur Abstumpfung und Densibilisierung gegenüber normalen Sexualreizen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein erotischer Film ab und zu nicht die eigene Fantasie anregen und sich positiv auf das Sexualleben auswirken kann. Das bedeutet lediglich, dass es – wie so oft im Leben – die Dosis ist, die den Unterschied macht.