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Avena Sativa – die natürliche Kraft des Haferkrauts

Avena Sativa – die natürliche Kraft des Haferkrauts

 

Avena sativa ist ein eher selten eingesetztes homöopathisches Heilmittel, das vor allem auf das zentrale Nervensystem und die männliche Potenz wirkt. Es findet unter anderem Anwendung bei Schlaflosigkeit, depressiven Zuständen oder verstärkter Nervosität. Im Gegensatz zu herkömmlichen Beruhigungsmitteln kommt Avena sativa ganz ohne Nebenwirkungen aus. Dieser Artikel verrät, was Avena sativa genau ist, für wen es infrage kommt und was man beachten muss.

Was ist Avena sativa?

Avena sativa ist eine Getreidepflanze, die gleichtzeitig zu den Heilpflanzen gezählt wird und die überall auf der Welt angebaut wird. Unter allen Getreidesorten hat der Süßhafer oder Echte Hafer, wie Avena sativa auf Deutsch genannt wird, die meisten Vitamine und Spurenelemente und ist darüber hinaus noch reich an Guanin, Chinon und Cholin. Besonders hervorzuheben sind

  • der Ballastoffanteil von zehn Prozent
  • die Qualität der Kohlenhydrate
  • die Eiweißzusammensetzung
  • die ungesättigten Fettsäuren, die etwa 75 Prozent des gesamten Fettanteils ausmachen und
  • das reichhaltige Vorkommen der Vitamine A und E

Als Heilmittel wurde Avena sativa bereits vor unserer Zeitrechnung eingesetzt und fand bereits bei den Germanen 5000 v. Chr. Verwendung. Heute wird ein Extrakt des frisch blühenden Haferkrauts – das im Jahr 2017 von einer Arbeitsgrupe der Universität Würzburg aufgrund seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungen zur Heilpflanze des Jahres gewählt wurde – vor allem in der homöopathischen Therapie eingesetzt. 

Da es sich nicht um ein Medikament im klassischen Sinne handelt, sind Präparate mit Avena sativa rezeptfrei erhältlich.

Wogegen wirkt Avena sativa?

Avena sativa kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die physische oder psychische Schwäche das Resultat bestimmer Umstände wie Drogenkonsum, sexuelle Überreizung oder übermäßige Besorgnis ist. Es wirkt vor allem auf das zentrale Nervensystem und auf die männliche Potenz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mitteln ist Avena sativa komplett natürlich und daher frei von unerwünschten Nebenwirkungen.

Es gibt diverse Krankheiten und Zustände, bei denen eine Behandlung mit Avena sativa Erfolg versprechend sein kann. Dazu zählen

  • allgemeine Schwäche
  • nervöse Erschöpfung
  • Schlaflosigkeit
  • Nervenzusammenbruch
  • nervöses Herzklopfen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Appetitmangel
  • Kopfschmerzen
  • Potenzprobleme
  • Magen-Darm-Störungen
  • Menstruationsbeschwerden

Obwohl es sich um eine uralte Heilpflanze handelt, die seit tausenden von Jahren in der Homöopathie eingesetzt wird, gibt es kein offizielles und nach den Richtlinien der Homöopathie aufgezeichnetes Erscheinungsbild. Zu den am häufigsten genannten Erscheinungsmerkmalen gehört eine mit tauben Gliedmaßen einhergehende nervöse Unruhe.

Avena sativa und Diabetes

Eine der größten Schwierigkeiten bei der Ernährung von Diabetikern stellt der verzögert einsetztende Anstieg des Blutzuckerspiegels dar, was eine geringere Insulinausschüttung zur Folge hat. Diabetiker sollten daher bei der Zusammenstellung ihres Speiseplanes in Bezug auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel darauf achten, Produkte mit einem niedrigem glykämischen Index zu wählen und daher vor allem zu Vollkornprodukten wie Haferflocken oder Haferspeisekleie greifen. In der Medizin und Ernährungsberatung von Diabetikern kennt man die sogenannten Haftertage, wobei es sich um eine spezielle Kost handelt, die auf Hafer betont ist.

Avena sativa kann also dabei helfen, den Anstieg des Blutzuckerwerts zu regulieren und ist daher als "positivierendes Begleitmittel" geeignet.

Wie wird Avena sativa eingenommen?

Avena sativa kann man entweder als Urtinktur oder in niedrigen Potenzen einnehmen. Als Urtinktur bezeichnet man eine Mischung, die zu gleichen Teilen aus Pflanzenpresssaft und Äthanol besteht. Diese kann schrittweise verdünnt und verschüttelt werden, was dann unterschiedliche Potenzen zur Folge hat. Durch diese sogenannte Potenzierung soll die Wirkung des Heilkrauts verstärkt werden. 

In reiner Form wird Avena sativa in der Homöopathie eher selten eingesetzt und findet vielmehr Anwendung in sogenannten Komplexpräparaten, die zur Stärkung von Körper, Geist und Seele eingesetzt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass man Avena sativa nicht auch als einziges Mittel nehmen kann, beispielsweise zur Stärkung schwacher Nerven. Hierzu nimmt man mehrmals täglich zwischen fünf und fünfzehn Tropfen der Tinktur ein, die man mit etwas Wasser verdünnt.

Soll Avena sativa zur Behandlung von Problemen mit dem Ein- oder Durchschlafen eingesetzt werden, empfehlen Homöopathen die Einnahme von 20 Tropfen der Urtinktur mit heißem Wasser sowohl rund drei Stunden vor dem Schlafengehen als auch direkt davor. 

In der Naturheilkunde kommt neben Avena sativa noch das Haferstroh (Stramentum avanae) in Form von Haferstrohbädern zum Einsatz. Das Stroh hat einen lindernden Effekt auf Juckreiz und hilft verletzter Haut beim Heilungsprozess. 

Fazit

Avena sativa hat seine Heilkraft im Verlauf von tausenden von Jahren immer wieder unter Beweis gestellt und selbst die Schulmedizin bestreitet nicht, dass das Haferkraut heilende Kräfte hat und bei verschiedensten Beschwerden Linderung herbeiführen kann. Dabei handelt es sich nicht um ein Medikament im klassischen Sinne, sondern um ein vollkommen natürliches Produkt. Als solches führt es zu keinen bekannten Nebenwirkungen und unterliegt nicht der Kontrolle irgendwelcher Arzneimittelgesetze, es ist also rezeptfrei zu erhalten. Zwar ist Avena sativa keine eierlegende Wollmilchsau, sicherlich aber einen Versuch wert, wenn die Potenz oder die Nerven schlapp machen.